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Patientenbögen in Testzentren überarbeitet


Coronavirus

Die Patientenbögen der Labore, die die Bürgerinnen und Bürger vor Ort in den Diagnosezentren erhalten, sind überarbeitet worden. Auf beiden Versionen werden jetzt Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort notiert. Zusätzlich gibt es ein Feld für einen Stempel des Kreises Gütersloh. Bei dem Labor aus Köln - das auch in Verl testet - besteht zudem die Möglichkeit, vor Ort den Personalausweis hineinzukopieren, dann entfällt die Eintragung der persönlichen Daten.

 

Auf beiden Bögen gibt es einen QR-Code zum Öffnen der App – wie bisher auch schon. Den acht- bzw. zehnstelligen Code, der auf den Patientenbogen geklebt wird, gibt man in der App ein – wie bisher auch schon. Dann wird das Ergebnis angezeigt. Durch die Personalisierung der Patientenbögen ist eine entscheidende Lücke gefüllt. Die überarbeiteten Personalbögen sind seit Sonntagmorgen im Einsatz. Das Kölner Labor hat zudem angekündigt, Testergebnisse vom 26. und 27. Juni auch per Post zu verschicken, allerdings lägen nicht von allen Getesteten die Adressen vor. Bisher sind übrigens alle 5.914 Befunde, die aus Köln vorliegen, negativ.

 

Der Kreis Gütersloh hat immer betont, dass die sechs Diagnosezentren in Absprache mit dem Land dazu errichtet worden sind, zu überprüfen, ob das Coronavirus auf die übrige Bevölkerung übergesprungen ist. Das sei auch eine Entscheidungsgrundlage für Lockdown oder nicht. Viele negative Testergebnisse in der übrigen Bevölkerung  zeigten, dass der Ausbruch weitgehend begrenzt sei auf die Mitarbeiterschaft der Firma Tönnies. Für sehr viele Menschen sei aber der bevorstehende Urlaub und ein entsprechender negativer Befund zum Vorzeigen am Urlaubsort das alleinige Motiv gewesen, sich in einem der sechs Diagnosezentren testen zu lassen. Mit der Verknüpfung der personalisierten Patientendaten und der App sollte dies gewährleistet sein. Bürgerinnen und Bürgern können – bildlich beschrieben – beispielsweise dem Ferienwohnungsvermieter den Patientenbogen zeigen und vor dessen Augen das negative Ergebnis auf der App aufrufen.

 

Testen lassen kann man sich nach wie vor auch bei den niedergelassenen Hausärzten. Auch dort ist der Test kostenlos. Vorher sollte man telefonisch mit der Praxis Kontakt aufnehmen.

 

(Quelle: Kreis Gütersloh)