Klimaschutz Aktuell

Neues Format: Klimatisch-Ortsgruppe Verl startet KlimaDialog


Klimaschutz

KlimaDialog Verl: So heißt ein neues Format, mit dem die Ortsgruppe Verl des Gütersloher KlimaTisch e. V. das Thema Klimaschutz in den Blickpunkt rückt. Weil coronabedingt seit längerem kaum noch öffentliche Veranstaltungen stattfinden können, hat die Ortsgruppe das neue digitale Angebot initiiert. Der erste KlimaDialog beschäftigt sich mit dem umfangreichen Themenkomplex Klima und Corona. In der Diskussionsrunde werden die Zusammenhänge und gemeinsamen Ursachen beider Krisen differenziert beleuchtet.

 

Wissenschaftlich begleitet wird die Runde von Dr. Udo Engelhardt, Klimafolgenforscher und Meeresökologe. Moderiert von Klimaschutzmanager Dr. Fabian Humpert diskutiert Engelhardt mit Bürgermeister Michael Esken (Vertreter CDU), Simon Lütkebohle (Vertreter Bündnis90/Die Grünen) und Peter Heethey (Vertreter SPD). „Wir wurden alle von der Pandemie kalt erwischt. Bald war in den Medien nichts anderes mehr zu finden als das Thema Corona-Virus. Über die Klimakrise wurde kaum noch berichtet. Dabei gibt es so viele Parallelen und Zusammenhänge zwischen beiden Krisen, die unbedingt unserer Aufmerksamkeit bedürfen“, meint Dr. Fabian Humpert.

 

Der erste KlimaDialog Verl gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Teil werden die Zusammenhänge beider Krisen wissenschaftlich fundiert dargestellt und besprochen. Im zweiten Teil findet eine Diskussion über die möglichen Auswirkungen auf kommunaler Ebene statt. Zusammen sind beide Teile in elf Themenschwerpunkte untergliedert. So kann die Diskussion abschnittweise oder gezielt zu bestimmten Themen abgerufen werden. Die Videos stehen unter diesem Link sowie auf dem Youtube-Kanal der Stadt Verl bereit. Der KlimaDialog ist eine KlimaTisch-Veranstaltung aus der Reihe „Unser Verl, unser Klima“.




Ihr Kontakt

Dr. Fabian Humpert
Klimaschutz
Raum: 251
Telefon: 05246 / 961-107
Rathaus
Raum 251
Paderborner Str. 5
33415 Verl
TagUhrzeit
Montag:8.00 - 12.30 Uhr & 14.00 - 16.30 Uhr
Dienstag:8.00 - 12.30 Uhr & 14.00 - 16.30 Uhr
Mittwoch:8.00 - 12.30 Uhr & 14.00 - 16.30 Uhr
Donnerstag:8.00 - 12.30 Uhr & 14.00 - 17.30 Uhr
Freitag:8.00 - 12.30 Uhr
Samstag:geschlossen
Sonntag:geschlossen
Der Fachbereich Soziales und der Fachbereich Bauaufsicht sind mittwochs geschlossen. Das Standesamt ist mittwochs nachmittags geschlossen.

Highlights

Stadt Verl erhält European Energy Award in Gold


Hohe Auszeichnung für die Stadt Verl: In Locarno hat eine Delegation aus Politik und Verwaltung den European Energy Award (EEA) in Gold entgegen genommen.

Feinstaub zu Silvester

In nebenstehender Abbildung ist die Feinstaubbelastung während des Jahreswechsels 2019-2020 festgehalten. Der Feinstaubsensor in der Messstation senseBox der Ortsgruppe KlimaTisch Verl ist hinreichend für Bürger- und Schülerwissenschaft geeigent, erreicht aber nicht die Genauigkeit der verbindlichen Messungen des LANUV.

Nichtsdestotrotz ist der immense Anstieg der Feinstaubwerte, bedingt durch das Silvesterfeuerwerk rein qualitativ sehr deutlich zu sehen. Unterschieden werden PM10 und PM2.5 (PM, particulate matter) mit einem maximalen Durchmesser von 10 bzw. 2,5 Mikrometer (µm). Beide Messwerte steigen während des Feuerwerks auf mehr als 500 % in Relation zur Grundbelastung.


Jährlich werden rund 4.200 Tonnen Feinstaub (PM10 ) durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern frei gesetzt, der größte Teil davon in der Silvesternacht. Diese Menge entspricht in etwa 25 Prozent der jährlich durch Holzfeuerungen und ca. zwei Prozent der gesamt freigesetzten Feinstaubmenge in Deutschland.

(Quelle: Umweltbundesamt

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Weitere Informationen

Klimaschutz geht uns alle an. Nicht zuletzt, weil jeder und jede Einzelne einen Beitrag dazu leisten kann. Bis 2030 will Deutschland den Treibhausgasausstoß um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 verringern. Dafür hat die Bundesregierung als erste Regierung weltweit in einem Klimaschutzgesetz ihr nationales Klimaschutzziel verbindlich festgeschrieben. Um das Klima nachhaltig zu schützen, verfolgt die Bundesregierung langfristig das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050. Nur mithilfe von Städten und Kommunen ist dieses Ziel erreichbar.

 

Integriertes Klimaschutzkonzept

Auch die Stadt Verl zieht mit am Strang. Mit Beteiligung verschiedener Akteure wurde an einem Integrierten Klimaschutzkonzept für die Stadt Verl gearbeitet. Im Jahr 2014 wurde das fertige Konzept vorgestellt. Im Vordergrund des Verler Klimaschutzkonzeptes stehen die Themen „Wohnen im Wandel“, „Energieversorgung von Morgen“ und „Energieeffizienz in Unternehmen“.

Für die Begleitung der Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts ist seit 2015 die Stelle des Klimaschutzmanagers in der Stadtverwaltung verankert. Diese Stelle wird vom


Bundesumweltministerium gefördert:
    Projektträger Jülich / Forschungszentrum Jülich GmbH
    Förderkennzeichen: 03K05127-1

 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitaitve initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschuztes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 


 

KlimaTisch Ortsgruppe Verl

Seit 2017 gibt es in Verl eine Ortsgruppe des Gürtersloher KlimaTischs. Diese Vereinigung von Verler Unternehmen und ehrenamtlich tätigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern macht sich gemeinsam für den Klimaschutz stark. Viele Projekte werden zur Zeit von der Ortsgruppe bearbeitet, darunter die Vortragsreihe "Unser Verl, unser Klima", welche im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde.

 

european energy award

Weitere Meilensteine im Jahr 2019 waren die Auszeichnung Stadtverwaltung mit dem European Energy Award in Gold für Ihre Bemühungen in Klimaschutz- und Energieeffizienzbelangen, sowie der Startschuss des kommunalen Förderprogramms für Solarendergie der Stadt Verl.