Bürgermeister Michael Esken

Mein Rückblick

Die Corona-Pandemie beschäftigt die Welt. Auch bei uns in Verl bestimmt Covid-19 seit Mitte März das öffentliche Leben und damit in vielen Bereichen natürlich auch unseren beruflichen sowie privaten Alltag. Mit meinem Rückblick auf das Tagesgeschehen möchte ich Sie, liebe Verlerinnen und Verler, während dieser Zeit über die wichtigsten Neuigkeiten vor Ort rund um das Thema Corona auf dem Laufenden halten und Ihnen gleichzeitig Einblicke geben, was sich in der Verwaltung inmitten sowie am Rande der Corona-Krise tut.

Donnerstag, 28. Mai, ca. 21:30 Uhr


21:30 Uhr

Die neue „Coronaschutzverordnung“, die ab dem kommenden Samstag, 30. Mai, Gültigkeit hat, bestimmt den Tagesablauf. Es gibt erneut weitere Lockerungen, die auch wieder viele Fragen und Antworten nach sich ziehen. Die wichtigste Erkenntnis des Tages ist, dass die Gaststätten und Restaurants jetzt Tische mit bis zu zehn Personen, die nicht aus einer Familie stammen müssen, bereitstellen dürfen. Da werden sich bestimmt ein paar Gruppen und Clubs auf ein Wiedersehen im Stammlokal freuen. Gestern haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie der Landrat im Kreis Gütersloh noch eine Resolution im Sinne der Gastronomie Richtung Düsseldorf und Berlin geschickt. Als Mitinitiator des Briefes an die zuständigen Minister freue ich mich heute besonders, dass endlich wieder ein Lichtlein am Horizont für die Gastronomie erkennbar ist. Trotzdem ist die Situation nach Auskunft einiger Gastronomen in der Stadt weiterhin sehr, sehr schwierig. Ich möchte deshalb hier und heute alle Leserinnen und Leser des Blogs ermuntern, unsere heimischen Gaststätten und Restaurants mit einem Besuch oder mit dem Außerhausservice zu unterstützen.

 

Auch die Bolzplätze können jetzt mit zehn Personen bespielt werden. Wieder erlaubt ist ab dem 20. Mai nämlich der Kontaktsport mit bis zu 10 Personen. Wettkämpfe im Breiten- und Freizeitsport bedürfen im Freien ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept.

 

Für eine aufgrund der „Corona-Pandemie“ geschlossene private Schwimmschule kann ich endlich wieder eine positive Nachricht übermitteln: Sie darf öffnen! Es war notwendig, auch den heimischen Landtagsabgeordneten André Kuper einzuschalten, der sich für das Vorhaben in Düsseldorf eingesetzt hat.

 

Eine Besonderheit hinsichtlich der Schulentlassfeiern gibt es leider derzeit zu klären. Veranstaltungen mit ein paar hundert Gästen sind noch nicht zulässig. Es besteht Hoffnung, dass hier eine Nachbesserung für die innerschulische Angelegenheit in Düsseldorf erarbeitet wird. Das Problem ist erkannt, jetzt muss nur noch die Lösung im Sinne der Schülerinnen und Schüler und der Elternschaft her.

 

Die Eröffnung der Bürmschen Wiese am 7. Juni ist allerdings auch nach der neuen Verordnung nicht in der bisher angedachten Form umzusetzen. Das bedeutet, dass die Wiese zwar am 7. Juni für den Publikumsverkehr freigegeben wird, aber auf eine größere Einweihungsfeier muss verzichtet werden. Die Künstlerin und die Künstler werden vor Ort sein und ab 11 Uhr für Fragen zur Verfügung stehen.

 

Eine heutige zweistündige Besprechung mit einem Notar über wichtige Vertragsbestandteile wird in Kürze ihren Niederschlag in eine Ratsvorlage finden.

 

Vor zehn Monaten haben mich Anliegerinnen und Anlieger des Breedewegs in der Bürgersprechstunde aufgesucht und mich gebeten, eine Verbesserung der Straßensituation zu untersuchen. Aufgrund der Umbauarbeiten an der Daimlerstraße und weiteren Ereignissen im Umfeld der Straße hat sich die Bearbeitung etwas hingezogen. Dafür kann ich jetzt die für die Anliegerinnen und Anlieger positive Nachricht übermitteln, dass der Breedeweg künftig eine Sackgasse werden wird. Wieder ist ein Punkt aus der Bürgersprechstunde im Sinne der Bürgerinnen und Bürger abgearbeitet. Die nächste Sprechstunde soll ein kleines Experiment werden: Digital mit Videochat ist angedacht!

 

Für die Abläufe im Rathaus gebe ich bekannt, dass ab dem kommenden Dienstag wieder ein nahezu „normaler“ Zugang für die Besucherinnen und Besucher erfolgen soll. Es wird weiterhin eine Maskenpflicht im Rathaus bestehen.  Auf eine Zugangssteuerung mit dem Erfassen von Namen wird verzichtet. Lediglich bei den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern werden die Rathausgäste registriert, um so im Falle eines Falles eine Infektionskette nachweisen zu können.

 

Die vom Land vorgegebenen Lockerungen haben also auch das Verler Rathaus erreicht. Bei alledem, was wir tun, steht immer auch die Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Ich bitte Sie also, bleiben Sie achtsam, auch wenn die „Corona-Zahlen“ im Kreis Gütersloh heute wieder unauffällig für Verl sind.

 

Ich wünsche Ihnen einen ruhigen und gesunden Schlaf, liebe Verlerinnen und Verler…

 

Ihr Michael Esken

 

#VerlHältAbstand #VerlBleibtZuHause#coronaverl

 

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