Bürgermeister Michael Esken

Mein Rückblick

Die Corona-Pandemie beschäftigt die Welt. Auch bei uns in Verl bestimmt Covid-19 seit Mitte März das öffentliche Leben und damit in vielen Bereichen natürlich auch unseren beruflichen sowie privaten Alltag. Mit meinem Rückblick auf das Tagesgeschehen möchte ich Sie, liebe Verlerinnen und Verler, während dieser Zeit über die wichtigsten Neuigkeiten vor Ort rund um das Thema Corona auf dem Laufenden halten und Ihnen gleichzeitig Einblicke geben, was sich in der Verwaltung inmitten sowie am Rande der Corona-Krise tut.

Donnerstag, 5. November 2020, ca. 20:00 Uhr


20:00 Uhr

Jetzt hat es auch den Wertstoffhof erwischt: Dieser muss am kommenden Samstag geschlossen bleiben, weil ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet ist. Nunmehr wird allen anderen Mitarbeitern ebenfalls ein Abstrich genommen. Die Einschläge kommen immer näher. Mittlerweile gibt es auch im Bekanntenkreis einige Personen, die unter Quarantäne stehen. Wir sind also noch lange nicht über dem Berg. Das belegt auch die heutige 7-Tages-Inzidenz für Verl mit einem Wert von 204.

 

In der Stadtverwaltung ist am Nachmittag wieder eine Liste mit vielen positiv getesteten Personen eingegangen. Jetzt müssen die Quarantänebescheide gefertigt werden. Hinzu kommen noch über 20 weitere Kontaktpersonen, die ebenfalls in Quarantäne müssen.

 

Im Mittelpunkt des Tages steht bei mir allerdings ein schöneres Thema: Eine sogenannte Hybridveranstaltung, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt vor Ort und per Video zugeschaltet sind. Wir diskutieren über den Neubau der Gesamtschule und des Hallenbades mit den Nutzern und den Architekten. Auch hier sind wir wieder einen Schritt vorangekommen; in dem nächsten Schulausschuss werden weitere Beschlüsse zu treffen sein. Es geht also voran mit den Neubauten.

 

Erstmals gibt es heute eine Bürgersprechstunde online zum Thema Corona gemeinsam mit dem Leiter des Ordnungsamtes. Über 20 Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich, stellen Fragen, weisen auf Sachverhalte hin oder hören einfach nur zu. Die Themen sind breit gestreut. Von der Quarantäneüberwachung bis hin zu Einzelfällen reichen die Beiträge. Das neue Format hat mir sehr gut gefallen, ich denke über eine Wiederholung nach.

 

Und dann gibt es zum Abschluss des Tages für die Leserschaft des Blogs hier noch eine gute Nachricht zu verkünden: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Kosten für den von ihr begehrten einstweiligen Rechtsschutz gegen den verkaufsoffenen Sonntag im Rahmen des Verler Tod auferlegt. Das Gericht führt in der Begründung dazu aus, dass es in Verl durchaus erlaubt ist, einen verkaufsoffenen Sonntag im Zusammenhang mit dem Verler Tod anzubieten. In diesem Jahr musste leider das gesamte Fest wegen der Coronapandemie abgesagt werden. Das hätte die Stadt aber auch ohne die Dienstleistungsgewerkschaft entschieden. Insoweit muss sie jetzt für ihr forsches Auftreten Lehrgeld bezahlen.

 

Mit dieser schönen Information schlafen Sie hoffentlich auch wie ich ruhig und gesund, liebe Verlerinnen und Verler

 

Ihr Michael Esken

 

#VerlHältAbstand  #coronaverl