32 Infizierte in der allgemeinen Bevölkerung


Coronavirus

Die Statistik für den Kreis Gütersloh wies heute um 0 Uhr insgesamt 2.054 (Vortag: 1.952) laborbestätigte Coronainfektionen aus. Davon gelten 722 (Vortag: 703) Personen als genesen und 1.311 (Vortag: 1.228) als noch infiziert. Von diesen 1.311 Personen befinden sich 1.284 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 27 Patienten (Vortag: 21) stationär behandelt. 5 Personen (Vortag: 6) müssen intensivpflegerisch versorgt und 3 Personen (Vortag: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind 21 Personen (Vortag: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

 

Im gesamten Kreis Gütersloh sind 32 Personen, die keinen Bezug zur Firma Tönnies haben, mit dem Coronavirus infiziert. Im Diagnosezentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Carl-Miele-Berufskolleg, in dem gestern, 23. Juni, um 14.30 Uhr die Arbeit aufgenommen wurde, sind bislang ungefähr 600 Abstriche genommen worden. Zum Stand 24. Juni, 13.30 Uhr, lagen 230 Befunde vor, davon waren 229 negativ. Ein Befund befindet sich in der Abklärung.

 

In Verl ist die Zahl der laborbestätigten Coronainfektionen von 101 auf 113 gestiegen. 37 Personen gelten als genesen, so dass derzeit noch 76 Personen akut infiziert sind. Die Zahlen für die weiteren Kommunen: Borgholzhausen 27 (Vortag: 27), Gütersloh 544 (504), Halle 52 (52), Harsewinkel 102 (99), Herzebrock-Clarholz 107 (98), Langenberg 68 (64), Rheda-Wiedenbrück 742 (713), Rietberg 135 (131), Schloß Holte-Stukenbrock 38 (38), Steinhagen 61 (60), Versmold 44 (44) und Werther 21 (21).

 

In der Datenbank sind noch nicht alle Befunde aus der jüngsten Reihentestung bei Tönnies, die am vergangenen Samstag abgeschlossen wurde, enthalten. Auch die Befunde der Tests in den Wohnungen der Tönnies-Beschäftigten, die vergangenen Samstag gestartet sind, kommen jetzt nach und nach in die Datenbank. Wenn ein positiver Befund aus dem Labor gemeldet wird, nimmt das Infektionsteam des Kreises Gütersloh Kontakt – in der Regel telefonisch – zu der Person auf, informiert über das Ergebnis, fragt nach der gesundheitlichen Verfassung und vielem mehr. Erst danach kann die Aufnahme in die Datenbank erfolgen, in der diese ganzen Parameter erfasst werden.