78 aktive Coronafälle in Verl | Inzidenz unverändert bei 180,9


Coronavirus

78 aktive Coronafälle sind am heutigen Mittwoch für die Stadt Verl in der Statistik erfasst und damit 6 Fälle mehr als am Vortag. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie hat sich von 776 auf 785 erhöht. Als wieder genesen gelten 698 Personen (Vortag: 695). Die RKI-7-Tages-Inzidenz für Verl beträgt wie am Vortag 180,9*.

 

Die Zahlen für den Kreis Gütersloh:
Gesamtzahl laborbestätigter Coronainfektionen seit Beginn der Pandemie: 10.445
Vergleich zum Vortag: + 181
Genesen: 9.093 Personen (Vortag: 9.033)
Noch infiziert: 1.225 Personen (Vortag: 1.114)
RKI-Wert für den Kreis Gütersloh: 210,2* (Vortag: 196,5)
In häuslicher Isolation: 1.075 Personen (Vortag: 964)
In stationärer Behandlung: 150 Patienten (Vortag: 150)
Intensivmedizinisch versorgt: 14 Patienten (Vortag: 14)
Beatmung erforderlich: 11 Patienten (Vortag: 11)

 

*Der Kreis weist darauf hin, dass der RKI-Wert wenig aussagekräftig ist, da über die Feiertage kaum getestet worden ist.
 

Der Kreis meldet zehn weitere Todesfälle: Verstorben sind drei über 70-jährige Personen (Rheda-Wiedenbrück und Steinhagen), drei 80-jährige Personen (Schloß Holte-Stukenbrock und Gütersloh) und vier über 90-jährige Personen (Harsewinkel und Gütersloh). Seit Beginn der Pandemie sind damit 127 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Einschätzung der Lage im Kreis Gütersloh:
Die Fallzahlen sind weiterhin auf hohem Niveau. Es handelt es sich im Schwerpunkt um ein diffuses Ausbruchsgeschehen mit lokal begrenzten Clustern in Alten- und Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie in einem Klinikum. Darüber hinaus gab es einen größeren Ausbruch und zwei kleinere Ausbrüche in religiösen Einrichtungen. Es ist weiterhin von hohen Fallzahlen auszugehen, da die Zahl der neu gemeldeten SARS-CoV-2- Infektionen wie erwartet nach den Feiertagen deutlich ansteigt (27. Dezember: 23 Meldungen; 28. Dezember: 78 Meldungen; 29.Dezember: 183 Meldungen).

 

Voraussichtliche Lageentwicklung:
Eine Prognose ist schwierig. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Fallzahlen weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben. Im Kreis Gütersloh bleiben zunächst ein Krankenhaus und Alten- und Pflegeeinrichtungen Hotspots. Die Kontaktpersonennachverfolgung ist dadurch unverändert sehr umfangreich und personalintensiv.

 

(Quelle: Kreis Gütersloh)