Aktuell 1.952 Personen im Kreis mit Corona infiziert


Coronavirus

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 23. Juni (0 Uhr) 1.952 laborbestätigte Coronainfektionen erfasst und damit 256 mehr als gestern. Der Kreis Gütersloh weist allerdings darauf hin, dass in der Datenbank noch nicht alle Befunde aus der jüngsten Reihentestung bei Tönnies, die am vergangenen Samstag abgeschlossen wurde, enthalten sind. Auch die Befunde der Tests in den Wohnungen der Tönnies-Beschäftigten, die vergangenen Samstag gestartet sind, kommen jetzt nach und nach in die Datenbank. Für Verl weist die heutige Statistik 101 laborbestätigte Coronainfektionen aus - mit Blick auf gestern ein Plus von 15 Fällen. Akut infiziert sind damit in Verl 65 Personen, während 36 als genesen gelten.

 

Die Zahlen für die weiteren Kommunen: Borgholzhausen 27 (Vortag: 27), Gütersloh 504 (454), Halle 52 (52), Harsewinkel 99 (96), Herzebrock-Clarholz 98 (81), Langenberg 64 (53), Rheda-Wiedenbrück 713 (575), Rietberg 131 (110), Schloß Holte-Stukenbrock 38 (38), Steinhagen 60 (59), Versmold 44 (44) und Werther 21 (21).

 

Im Kreis gelten 703 Personen (Vortag: 685) als genesen. Von den 1.228 akut infizierten Personen (Vortag: 990) befinden sich 1.201 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 21 Patienten (Vortag: 21) stationär behandelt. Davon werden weiterhin 6 Personen  intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen müssen beatmet werden. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind, liegt bei 21 (Vortag: 21).

 

Der Kreis Gütersloh hatte bereits gestern mitgeteilt, dass die reinen Zahlen mit Vorsicht zu genießen seien. Nicht zuletzt, weil es in den Wohnungen zu Doppelabstrichen kommen werde, also Personen getestet werden, die bereits auf dem Werksgelände getestet worden sind.

 

Mit mobilen Teams will der Kreis Gütersloh sämtliche Personen testen, die zum Haushalt der Beschäftigten zählen. Vorsorglich ist die komplette Tönnies-Belegschaft in Quarantäne geschickt worden, ob positiv getestet oder nicht.  Die Testungen werden auch darüber hinaus in Absprache mit dem Robert-Koch-Institut ausgeweitet, unter anderem Senioreneinrichtungen sollen flächendeckend getestet werden.