962 akute Coronafälle im Kreis | Zwei weitere Todesfälle


Coronavirus

Für die Stadt Verl sind am heutigen Montag 88 aktive Coronafälle in der Statistik erfasst. Im Vergleich zu gestern sind das zehn aktive Fälle weniger. Die Zahl der Gesamtinfektionen seit Beginn der Pandemie beträgt damit 399 (Vortag: 395). Als wieder genesen gelten 311 Personen (Vortag: 297). Die Kommunalinzidenz für Verl liegt aktuell bei 265,6.

 

Im Caritas-Haus St. Anna in Verl sind laut einer Mitteilung des Caritas-Verbandes für den Kreis Gütersloh e. V. als Träger aktuell 18 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 13 Mitarbeitende von Corona betroffen. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner leben alle in einem Wohnbereich, in dem auch die 13 erkrankten Mitarbeitenden tätig waren. "Die wichtigste Botschaft in dieser Situation ist jedoch: Den erkrankten Bewohnern und Mitarbeitenden geht es derzeit den Umständen entsprechend gut. Niemand musste bisher in ein Krankenhaus gebracht werden und die Versorgung aller ist weiterhin gesichert", betont Matthias Timmermann, Vorstand des Caritas-Verbandes für den Kreis Gütersloh e. V. Den Wohnbereich 1a habe man gut von den anderen Wohnbereichen abschirmen können, um die Bewohnerinnen und Bewohner anderer Wohnbereiche zu schützen. 

 

Hinweis für Angehörige:
"Es ist weiterhin möglich, dass Angehörige Bewohner im Caritas-Haus St. Anna besuchen, mit Ausnahme des betroffenen Wohnbereichs", heißt es in der Mitteilung. Aber: "Wir möchten jedoch generell alle Angehörigen bitten, wenn es irgendwie möglich ist, zurzeit auf einen Besuch zu verzichten", so Jürgen Mertes (Einrichtungsleitung). Wer unsicher sei oder Fragen habe, können sich gerne im St.-Anna-Haus melden. 

 

Die Zahlen für den Kreis:
Insgesamt sind im Kreis Gütersloh am heutigen Montag 5.747 laborbestätigte Coronainfektionen seit Beginn der Pandemie erfasst (Stand: 0 Uhr). Im Vergleich zu gestern bedeutet das ein Plus von 27 Infektionen. 4.754 Personen (Vortag: 4.664) gelten als genesen und 962 (Vortag: 1.027) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI aktuell 192,9 (Vortag: 203,3).

 

Von den 962 noch infizierten Personen befinden sich 902 (Vortag: 963) in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 60 Patienten (Vortag: 64) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (Vortag: 14) intensivmedizinisch versorgt und 8 Personen (Vortag: 11) beatmet werden. Im Kreis Gütersloh gab es zwei weitere Todesfälle: Zwei über 80-jährige Personen mit Risikofaktoren aus Gütersloh sind verstorben. Damit ist die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben sind, von 29 auf 31 gestiegen.

 

Neben dem bekannten diffusen Infektionsgeschehen gibt es nach Angaben des Kreises zwei größere Coronaausbrüche in Senioreneinrichtungen. Nach ersten positiven Befunden hatten Reihentestungen der mobilen Teams zweistellige positive Befunde ergeben. In Abstimmung mit der Abteilung Gesundheit und der Abteilung Soziales (Heimaufsicht) seien im engen Austausch mit den Trägern der beiden Einrichtungen Maßnahmen besprochen und festgelegt worden, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Darüber hinaus sei eine steigende Zahl von positiven Befunden an Schulen und Kitas zu beobachten. Kumuliert seien seit Oktober bereits über 70 Einrichtungen betroffen. "Nach allem, was man bisher erkennen kann, sind jedoch Kitas und Schulen nicht die Orte, an denen man sich infiziert. Die Ansteckungen geschehen in der Regel im privaten Bereich. Allerdings gibt es in Einzelfällen durch ungünstige räumliche Bedingungen oder auch Sport im Innenraum Übertragungen in Kita und Schule", teilt der Kreis mit.