Corona-Tests: Was die App kann und was nicht


Coronavirus

Aufgrund zahlreicher Anfragen weist der Kreis darauf hin, dass die App des Kölner Labors - das auch in Verl testet - nur anzeigt, ob die Testperson positiv oder negativ ist. Bei der kurzfristigen Auftragsvergabe sei es nicht möglich gewesen, zu kontrollieren, was die App kann und was nicht. "Dabei muss man bedenken, dass nicht vorgesehen war, dass die Testung gemacht wird, um den Bürgerinnen und Bürgern eine Urlaubsbescheinigung auszuhändigen. Die Massentests werden gemacht, damit der Kreis Gütersloh aus dem Lockdown rauskommt, um zu sehen, ob das Coronavirus von den Tönniesbeschäftigten auf die übrige Bevölkerung übergesprungen ist. Der Kreis arbeitet an Lösungen, was die Übermittlung des Testergebnisses angeht, kann aber nichts versprechen", heißt es in einer Mitteilung.

 

Die Tests der Diagnosezentren in der Gesamtschule Verl, am Flughafen (Drive-In), im Reinhard-Mohn-Berufskolleg Gütersloh und im Berufskolleg Halle gehen an das Kölner Labor. Die Tests der anderen beiden Diagnosezentren – Ems-Berufskolleg und Carl Miele Berufskolleg – gehen an ein anderes Labor. In deren App stehen Auftragsnummer, Geburtsdatum und Datum des Tests sowie das Ergebnis. Die niedergelassenen Ärzte können jeweils für sich entscheiden, an welches Labor sie die Ergebnisse schicken.

 

(Quelle: Kreis Gütersloh)