Deutsche Kriegsgräberfürsorge bittet um Unterstützung


Allgemein

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge setzt seine jährliche Haus- und Straßensammlung, die im November auch stets in Verl stattfindet, in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Infektionsgefahren für die Sammlerinnen und Sammler sowie die potenziellen Spenderinnen und Spender aus. Da die humanitäre Organisation  aber auf Spenden angewiesen ist, bittet der Volksbund alle Interessierten, seine Arbeit über das Spendenkonto zu unterstützen.

 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge pflegt im Auftrag der Bundesregierung Kriegsgräber beider Weltkriege – aktuell mehr als 2,8 Millionen Gräber auf 832 Friedhöfen in 46 Staaten Europas und Nordafrikas. Seit 1989 hat der Volksbund in Osteuropa mehr als 950.000 Kriegstote geborgen, zum Großteil identifiziert, auf neuen Friedhöfen bestattet und die Angehörigen informiert. In seiner öffentlich zugänglichen Online-Datenbank befinden sich mehr als 4,8 Millionen Daten über Kriegstote und -vermisste. Darüber hinaus organisiert der Volksbund internationale Jugend- und Friedensarbeit. In Sommercamps oder Schulprojekten lernen Jugendliche aus ganz Europa einander kennen, beschäftigen sich mit den Ursachen und Folgen der Kriege und setzen sich gemeinsam für ein friedliches Europa ein.

 

„75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Erinnerung an Krieg und Diktatur – mithin die Arbeit des Volksbundes – von großer Bedeutung für den Erhalt des Friedens in Europa. Hierfür benötigen wir Ihre Mithilfe – insbesondere, weil die Corona-Pandemie uns alle vor große Herausforderungen stellt“, heißt es in einer Mitteilung des Volksbundes.

 

Spenden sind möglich

 

per Überweisung auf das Spendenkonto
DE83 3604 0039 0132 5000 00
bei der Commerzbank Essen, BIC: COBADEFXXX

 

oder über die „digitale Spendendose“ unter
https://www.volksbund.de/helfen/spendendose.html

 

Nähere Informationen finden Interessierte auch unter www.volksbund.de oder www.volksbund-nrw.de.