"Extra-Zeit zum Lernen" für Grundschulkinder


Stadt Verl

Seit mehr als einem Jahr lernen Schülerinnen und Schüler im Ausnahmezustand: Mal gibt es Homeschooling-Phasen, mal Unterricht in der Schule, dann wieder beides im Wechsel. Und wenn die Kinder und Jugendlichen in die Schule dürfen, dann nur unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln. Um durch diese schwierigen Bedingungen entstandene Lerndefizite aufzufangen, gibt es in NRW das Programm „Extra-Zeit zum Lernen“. In Verl konnten Schülerinnen und Schüler der vier Grundschulen die Förderung während der Osterferien in Anspruch nehmen.

 

Bei der „Extra-Zeit zum Lernen“ handelt es sich um freiwillige außerschulische Angebote, die vor Ort von Trägern geplant und durchgeführt werden. Die Kosten trägt zu 80 Prozent das Land, 20 Prozent bleiben als Eigenanteil für die jeweilige Kommune. Die Ratsfraktionen hatten sich dafür ausgesprochen, dass auch die Verler Schülerinnen und Schülern von diesem Angebot profitieren sollen, und auf eine Bedarfsabfrage der Stadtverwaltung hin meldeten alle vier Grundschulen Kinder mit Bedarf für das Extra-Lernen an. Als Träger der Maßnahme konnte der AWO-Kreisverband Gütersloh e. V. gewonnen werden. Die Schulen erstellten für alle teilnehmenden Kinder individuelle Förderpläne, an denen unter Anleitung in Kleingruppen gearbeitet wurde. So konnten Lernrückstände ganz konkret aufgeholt werden.  

 

Die Schulleitungen bezeichneten die Aktion anhand der Rückmeldungen aus der Eltern- und Schülerschaft als vollen Erfolg. Die Förderangebote sollen daher auch künftig unterrichtsbegleitend fortgesetzt werden, soweit Bedarfe bestehen. Entsprechende Angebote für die Sommerferien, auch für die weiterführenden Schulen, werden derzeit konzeptioniert und vorbereitet.