Fallzahl in der übrigen Bevölkerung steigt tendenziell an


Coronavirus

Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, steigt tendenziell an. Zu dieser Kurzbewertung kommt der Kreis Gütersloh mit Blick auf die aktuelle Entwicklung. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die Informationen zu Symptomen und Erkrankungsbeginn vorliegen, sei aber weiterhin offenbar asymptomatisch. Viele Fälle seien vermutlich bedingt durch Personen mit einer Restpositivität nach einer unerkannten Infektion in der Vergangenheit, die durch die starke Ausweitung der Testung von asymptomatischen Personen entdeckt werden. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn sei weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 76,4 (Vortag: 78).

 

Zum Stand heute 0 Uhr waren im Kreis Gütersloh insgesamt 2.388 laborbestätigte Coronainfektionen erfasst, im Vergleich zu gestern ein Anstieg um 18 Fälle. (Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie.) 817 Personen (Vortag: 812) gelten als genesen. Von den 1.550 akut infizierten Personen (Vortag: 1.537) befinden sich 1.521 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 29 Patienten (Vortag: 28) stationär behandelt. 4 Personen (Vortag: 3) müssen intensivpflegerisch versorgt und 3 Personen (Vortag: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

 

Die Gesamtinfektionszahlen für die einzelnen Kommunen: Borgholzhausen 30 (30), Gütersloh 630 (621), Halle 54 (53), Harsewinkel 109 (108), Herzebrock-Clarholz 122 (121), Langenberg 76 (76), Rheda-Wiedenbrück 925 (926), Rietberg 144 (141), Schloß Holte-Stukenbrock 40 (39), Steinhagen 68 (66), Verl 118 (118), Versmold 49 (48) und Werther 23 (23).

 

(Quelle: Kreis Gütersloh)