Kreis bittet: Impf-Hotline für Impftermine freihalten


Coronavirus

Seit mehreren Tagen erhält die Hotline des Impfzentrums des Kreises Gütersloh zahlreiche Anrufe zum Thema Impfpriorisierung und Einzelfallentscheidungen. Rund 70 Prozent der eingehenden Anrufe sind Personen, die sich aufgrund einer Krankheit eher impfen lassen möchten. Aktuell können für diese Personen noch keine Termine vergeben werden, da das Impfkontingent für diese Gruppe noch nicht vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW freigegeben ist. Andere Gruppen, wie zum Beispiel Kindertagesstätten oder Schulen, können jetzt einen Impftermin buchen. Um die Hotline für sie freizuhalten, bittet der Kreis alle, die einen Antrag auf Höherpriorisierung stellen möchten, diesen mit dem entsprechenden Attest per Post oder per E-Mail an attest.impfzentrum@​kreis-guetersloh.de zu senden.

 

Vergangene Woche hatte das Land Nordrhein-Westfalen eine Änderung der Impfpriorisierung angekündigt. Das heißt: Personen mit schweren Krankheitsverläufen und einem hohen Gesundheitsrisiko können vorgezogen werden und sich eher impfen lassen. Wie das genau umzusetzen ist, steht noch nicht fest. Voraussichtlicher Impftermin ist für sie Ende März. Sobald es dazu nähere Informationen von der Landesregierung gibt, wird der Kreis Gütersloh dies aktiv mitteilen. Bis dahin gilt die Bitte, Geduld zu haben und auf weitere Anrufe bei der Impf-Hotline zu verzichten. 

 

(Quelle: Kreis Gütersloh)