Landtagsabgeordneter bringt gute Nachrichten mit


Allgemein
Esken und Kuper

Zu einem ersten offiziellen Gedanken- und Meinungsaustausch mit Bürgermeister Michael Esken (links im Bild) nach der Landtagswahl war NRW-Landtagspräsident André Kuper (rechts) im Rathaus zu Gast. Dabei konnte er eine gute Nachricht bezüglich des Bahnübergangs in Kaunitz überbringen: Voraussichtlich am 22. November soll nach langer Planungs- und Vorbereitungsphase endlich die Sanierung des Bahnübergangs auf Höhe des Alten Bahnhofs an der Holter Straße beginnen. 

 

Damit geht insbesondere für die Anliegerinnen und Anlieger ein Leidenskapitel zu Ende, nachdem sie lange Zeit mit erhöhtem Verkehrslärm, verursacht durch die erheblichen Schäden im Belag, leben mussten. Spätestens Anfang Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Wie André Kuper mitteilte, wird auf Veranlassung von Straßen.NRW sogar ein zirka 25 Meter langer Bereich der Fahrbahn sowohl stadtein- als auch stadtauswärts mit repariert. „Die Kosten hierfür werden von Straßen.NRW übernommen“, berichtete der heimische Landtagsabgeordnete.

 

Anfang 2013 hatte das Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr den kurzfristigen Beginn der Sanierungsmaßnahme angekündigt. Anschließend ergaben sich jedoch eisenbahntechnische und rechtliche Probleme, die zu einer erheblichen Verzögerung führten. Daraufhin hatte sich Altbürgermeister Josef Lakämper an den heimischen Landtagsabgeordneten mit der Bitte um Unterstützung gewandt.  André Kuper schrieb daraufhin den damaligen Minister direkt an und hakte später ein weiteres Mal nach – offenbar jetzt mit Erfolg.  

 

Darüber hinaus tauschten sich Michael Esken und André Kuper unter anderem über die Situation in Verl bezüglich des Paragrafen 13b des Baugesetzbuches aus, in dem es um die vereinfachte Ausweisung von Baugebieten geht. Hier müsse weiter an den Ausführungsbestimmungen gearbeitet werden, damit der Paragraf 13b mehr Wirkung für ländlich geprägte Städte wie Verl entfalten könne, betonte Esken. Weitere Themen des Treffens waren die Auswirkungen der angekündigten Rückkehr der neuen NRW-Landesregierung zum Abitur nach neun Jahren für die Verler Schullandschaft sowie der Breitbandausbau vor Ort.