Martin Irmer und Rolf Schäfer leiten Bauhof gemeinsam


Stadt Verl

Mit Beginn des neuen Jahres hat die Stadt Verl die Organisation des Bauhofs neu strukturiert: Aufgabenbereiche wurden neu verteilt und die Bauhofleitung übernimmt jetzt zusätzlich vieles, was zuvor in der Kernverwaltung im Rathaus erledigt wurde. Das sorgt für noch mehr Effizienz am Bauhof – und gleichzeitig im Rathaus. Denn somit werden auch dort neue Ressourcen für dringende Aufgaben frei. Weil die Arbeit am Bauhof durch die Umstrukturierung deutlich mehr geworden ist, wurde auch die Leitung verstärkt: Seit dem 1. Januar gibt es mit Martin Irmer (rechts im Bild) und Rolf Schäfer (links) erstmals eine Doppelspitze.

 

Während sich Martin Irmer, der bereits seit drei Jahren als Leiter des Verler Bauhofs tätig ist, künftig ganz auf den Bereich Grünflächen konzentrieren wird, übernimmt sein neuer Kollege Rolf Schäfer den Bereich Straßen und Wege. Der 47-Jährige hat beim Kreis Paderborn die Ausbildung zum Straßenwärter absolviert und war insgesamt 25 Jahre lang beim Kreis Paderborn tätig. Es folgten dreieinhalb Jahre als Bauhofleiter bei der Stadt Bad Wünnenberg. Anschließend war er Leiter der Meisterei Straße in Soest, bevor er zu Beginn dieses Jahres nach Verl wechselte. Sein Aufgabenbereich umfasst die Unterhaltung des rund 300 Kilometer langen städtischen Straßen- und Wegenetzes sowie den Winterdienst. Aktuell ist das Salzlager noch gut gefüllt, denn aufgrund des milden Winters waren bislang nur wenige Einsätze mit den Streufahrzeugen erforderlich. „Vorbereitet sind wir natürlich trotzdem immer, denn mit einem richtigen Wintereinbruch ist im Januar und Februar jederzeit zu rechnen“, sagt Rolf Schäfer.

 

Martin Irmer dagegen hat schon die wärmere Jahreszeit im Blick. „Zurzeit laufen bereits die Vorbereitungen für den Frühling inklusive Pflanzarbeiten“, berichtet er. So manche Pflanze in den öffentlichen Grünflächen habe den trockenen Sommer nicht überstanden und müsse ersetzt werden.  Zudem wurden an verschiedenen Standorten bereits zahlreiche Blumenzwiebeln gesetzt, die in den kommenden Monaten Farbe in die Stadt bringen werden. Einen großen Part nimmt momentan auch der Baum- und Strauchschnitt ein, der bis Ende Februar erledigt sein muss.

 

Während sich die beiden Bauhofleiter aufgrund der Enge am jetzigen Bauhof noch ein Containerbüro teilen, freuen sie sich schon auf den Umzug zum neuen Standort am Strothweg, wo der Bau- und auch der Wertstoffhof deutlich mehr Platz haben werden. Die Baumaßnahme liege gut im Zeitplan, so dass momentan davon auszugehen sei, dass das Team wie geplant im Mai umziehen könne, sagt Martin Irmer. Sobald alle mit dem Stellenplan 2020 zusätzlich geschaffenen fünf Stellen besetzt sind, werden künftig 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bauhof tätig sein.