Mobile Teams überwachen Quarantäne der Tönnies-Mitarbeiter


Coronavirus

Die Mobilen Teams aus Ordnungsämtern und Polizei haben am Donnerstag und Freitag alle Wohnquartiere der Tönnies-Mitarbeiter im Kreis besucht, um die Quarantäne zu überwachen. „Das ist ein Kraftakt, den die Mitarbeiter aus den Städten und Gemeinden da gemeinsam mit der Polizei geschafft haben, ich habe Respekt, wie schnell das ging, wir sind jetzt einen Schritt weiter“, bewertet Landrat Sven-Georg Adenauer und ergänzt: „Ich bin froh, dass es keine Konflikte und auch keine Verständigungsschwierigkeiten gegeben hat.“ Das sah auch Sarah Siedschlag von der Polizei Bielefeld so; die Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern sei sehr gut gelaufen. Adenauer: „Mein Dank gilt hier der Polizei des Landes NRW, die unter der Einsatzleitung in Bielefeld mit drei Hundertschaften den Corona-Einsatz flankiert.

 

Die Corona-Reihentestungen laufen noch bis zum 3. Juli weiter. Insgesamt sind im Kreis Gütersloh heute 637 Kräfte (ohne Polizei) im Einsatz, darunter viele Ehrenamtliche vom Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser-Hilfsdienst, den Johannitern, dem Arbeiter-Samariter-Bund, vom THW und den Freiwilligen Feuerwehren. Davon kümmern sich allein 228 Männer und Frauen der Hilfsorganisationen kreisweit um Abstriche, die Verpflegung, Transporte und die Fachberatung im Krisenstab und in der Einsatzleitung. Die Bundeswehr ist mit 245 Kräften vor Ort. Das Technische Hilfswerk hat heute mit 50 Einsatzkräften den Kreis Gütersloh mit Aufgaben im Bereich Logistik und Infrastruktur unterstützt. 40 Dolmetscher sorgen für eine barrierefreie Verständigung.“

 

(Quelle: Kreis Gütersloh)