Projekt "Innovative Sportförderung in Verl" ist gestartet


Stadt Verl

Viele Menschen in Verl sind sportlich aktiv. Allein mehr als 7.800 Bürgerinnen und Bürger – darunter 2.685 Kinder und Jugendliche – gehören einem Sportverein an. Doch da geht noch mehr, sind Politik, Verwaltung, Stadtsportverband und die Deutsche Sporthochschule Köln überzeugt. Mit einem ersten Arbeitstreffen und der Vertragsunterzeichnung fiel jetzt der offizielle Startschuss für das Projekt „Innovative Sportförderung in Verl“.

 

Erster Schritt ist eine Bestandsaufnahme, die das Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik der Hochschule im Auftrag der Stadt durchführen wird. „Wir wollen den Sport in allen Altersgruppen fördern, sowohl im Leistungs- wie im Breitensportbereich“, sagt Bürgermeister Michael Esken.

 

Dass Sport gesund ist, weiß jeder – dennoch bewegen sich die Deutschen immer weniger. Und das fängt mittlerweile schon im Kindes- und Jugendalter an. Die Wissenschaftler werden sich anschauen, welche Sportangebote es in Verl bereits gibt, wie sie genutzt werden, wie die Rahmenbedingungen sind und vor allem, wie es dabei um die Gesundheitsförderung bestellt ist. Die Bestandsanalyse, für die ein Zeitrahmen von drei Monaten angesetzt ist, soll am Ende auch Handlungsempfehlungen enthalten.

 

Das könnten ganz verschiedene Ideen und Maßnahmen sein, sagt Dr. Heinz Kleinöder von der Sporthochschule Köln und nennt mit Schul-AGs, Firmen- und Seniorensport oder Schulungen für Übungsleiterinnen und Übungsleiter nur einige Beispiele. Bis hin zu einem professionell betriebenen Diagnostikzentrum sei alles denkbar. Welche Empfehlungen am Ende umgesetzt werden sollen, muss dann die Politik entscheiden. 

 

Margret Pollmeier als Vorsitzende des TV Verl begrüßt die Initiative. Seit einigen Jahren registriert auch der TV Verl rückläufige Mitgliederzahlen. „Dieses Projekt ist eine tolle Unterstützung und eine Chance für die ehrenamtlich geführten Vereine“, lobte sie. Sport mache viel Freude – auch das könne über das Projekt vielleicht wieder deutlicher werden. 

 

Bildzeile:
Gehen das Projekt "Innovative Sportförderung in Verl" an: (vorne v. l.) Gabriele Nitsch, Bürgermeister Michael Esken, Dr. Heinz Kleinöder, (hinten v. l.) Erster Beigeordneter Heribert Schönauer, Maja Kraft und Margret Pollmeier (beide TV Verl), Jochen Scholz und Dirk Schott (beide Stadtsportverband), Dirk Hildebrandt (Stadt Verl), Dr. Ulrike Dörmann und Dr. Nicolas Wirtz (beide Deutsche Sporthochschule Köln) sowie Laura Bokel (Stadt Verl).