Statistik verzeichnet keine neuen Coronainfektionen


Coronavirus

Im Kreis Gütersloh ist heute (24. April, Stand: 12 Uhr) keine Neuinfektion mit dem Coronavirus zu vermelden. Es bleibt damit bei insgesamt  588 laborbestätigten Coronainfektionen, die in der Statistik erfasst sind. Leicht erhöht hat sich die Zahl der genesenen Personen: Heute sind es 445 und damit drei mehr als gestern. 126 (Vortag: 130) Personen gelten als noch infiziert. Von diesen Personen befinden sich 115 (Vortag: 121) in häuslicher Quarantäne und nach Angaben der vier Krankenhäuser 11 (Vortag: 9) in stationärer Behandlung. 2 (Vortag: 2) davon werden intensivpflegerisch versorgt, 1 Person (Vortag: 1) muss beatmet werden. Nachdem zuletzt das Versterben einer älteren Frau aus Steinhagen erfasst wurde, sind im Kreis Gütersloh 17* Personen verstorben, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten.

 

Die Zahlen für die einzelnen Kommunen: Borgholzhausen 18, Gütersloh 117*, Halle 45, Harsewinkel 62, Herzebrock-Clarholz 23, Langenberg 14, Rheda-Wiedenbrück 69, Rietberg 72, Schloß Holte-Stukenbrock 33, Steinhagen 54, Verl 32*, Versmold 34 und Werther 15.

 

(*Gegenüber den gestern vom Kreis gemeldeten Zahlen haben sich drei Änderungen ergeben. Diese sind darauf zurückzuführen, dass nach den Vorgaben des Landes nur laborbestätigte und nicht auch klinisch-bestätigte Fälle statistisch erfasst werden. Insofern hat sich die Zahl der Fälle in Gütersloh um zwei Fälle (davon ein Todesfall) und in Verl um einen Fall im Vergleich zu den gestern veröffentlichten Zahlen verringert.)

 

Auch wenn sich die Zahl der Neuinfektionen derzeit auf einem niedrigen Niveau bewegt, bedeutet das noch lange keine Entwarnung, betont der Kreis. Aktuell betreuen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes im Kreis Gütersloh mehr als 1.750 Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden. Wie viele Personen sich tatsächlich infiziert haben, ist nicht bekannt. „Die Krankheit verläuft nicht immer nach einem speziellen Muster. Es gibt Personen, die asymptomatisch, das heißt ohne Beschwerden und Krankheitsanzeichen sind und demnach gar nicht wissen, dass sie das Virus in sich tragen“, erläutert Krisenstabsleiter Thomas Kuhlbusch. „Deshalb ist und bleibt das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln das A und O, zumal diese Woche ein Teil der kontaktreduzierenden Maßnahmen gelockert wurde.“

 

Nach der ab Montag wirksamen Änderung des Coronaschutzverordnung soll daher überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, eine textile Mundnasenbedeckung getragen werden. Für Kunden und Beschäftigte ist das Tragen einer textilen Mundnasenbedeckung Pflicht,

· in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften, auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen,

· auf Allgemeinflächen von Einkaufszentren, Shopping Malls, Factory Outlets und vergleichbaren Einrichtungen, in Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern,

· bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 Metern zum Kunden erbracht werden außer beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr,

· in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens und

· bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs.