Testungen auf dem Tönnies-Gelände sind abgeschlossen


Coronavirus

Im Kreis Gütersloh waren heute (0 Uhr) 1.579 laborbestätigte Coronainfektionen erfasst - im Vergleich zu gestern ein Plus von 142. In der Datenbank sind allerdings noch nicht alle Befunde aus der Reihentestung bei Tönnies enthalten, entweder weil die Befunde noch nicht vorliegen oder die Datenerfassung noch nicht erfolgte.Von den zurzeit in der Statistik erfassten 1.579 Infizierten sind 681 (Vortag: 678) genesen. 878 Personen (Vortag: 739) gelten als noch infiziert. 867 befinden sich in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 21 Patienten (Vortag: 19) stationär behandelt. 6 Personen (Vortag: 5) müssen intensivpflegerisch versorgt werden, 2 (Vortag: 3) müssen beatmet werden. Die Zahl der Menschen im Kreis Gütersloh, die im Zusammenhang mit Covid 19 verstorben sind, liegt weiterhin bei 20.

 

Die Zahlen für die einzelnen Kommunen: Borgholzhausen 27 (Vortag: 27), Gütersloh 407 (325), Halle 52 (52), Harsewinkel 98 (94), Herzebrock-Clarholz 78 (77), Langenberg 51 (49), Rheda-Wiedenbrück 521 (494), Rietberg 101 (100), Schloß Holte-Stukenbrock 38 (38), Steinhagen 59 (58), Verl 79 (58), Versmold 44 (44) und Werther 21 (20).

 

Die Reihentestungen auf dem Gelände der Firma Tönnies sind am Samstag abgeschlossen worden. 6.139 Tests wurden gemacht, inzwischen liegen 5.899 Befunde vor. 4.568 sind negativ (77,4 Prozent) und 1.331 positiv (22,6 Prozent). Bei den Testungen zeigte sich, dass die Zahl der positiven Befunde außerhalb der Zerlegung deutlich niedriger sind als in diesem Betriebsteil.

 

Bei den Reihentestungen im Mai bei der Firma Tönnies waren deutlich mehr Testungen gemacht worden. Das liegt daran, dass die Zahl der Beschäftigen gesunken ist. Eine Reihe von Mitarbeitern ist ganz offensichtlich in die Heimat zurückgekehrt, unter anderem Personen, die negativ getestet worden sind und die die sich abzeichnende Quarantäne hier vermeiden wollten.

 

Die inzwischen 32 mobilen Teams testen nun in den Städten und Gemeinden des Kreises die Personen in ihren Unterkünften, beraten in gesundheitlichen Fragen und bieten mögliche Unterstützung an. Dabei wird auch kontrolliert, wie aktuell die Adresslisten sind, die sich der Kreis Gütersloh in der Nacht zu Samstag beschafft hat.