Verler Klimaschutzwoche war ein voller Erfolg


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Plöger

Klimaschutz: In Verl offenbar ein Thema, das die Bürgerinnen und Bürger interessiert und bewegt. „Unsere erste Verler Klimaschutzwoche wurde ausgesprochen gut angenommen. Das freut mich wirklich sehr“, zieht Klimaschutzmanagerin Franziska Monkenbusch eine positive Bilanz. Insgesamt lockten die zwölf Veranstaltungen der Aktionswoche mehr als 700 Besucherinnen und Besucher an. Einige Interessierte besuchten auch gleich mehrere Angebote. „Die Themenmischung war offenbar sehr passend“, freut sich die Klimaschutzmanagerin über die positive Resonanz.  

 

Schon der Start der Klimaschutzwoche war viel versprechend: Während die Kinder draußen mit Umweltclown Ines Hansen Riesenseifenblasen in die Luft steigen ließen und fantasievollen Umweltgeschichten lauschten, nutzten die Erwachsenen die Möglichkeit, sich im Energieberatungsmobil der Energieagentur NRW über erneuerbare Energien zu informieren. Rund 160 Interessierte wurden in dem Bus gezählt: „So viele Beratungen gab es selbst in der Kölner Innenstadt nicht, hat mir das Team der Energieagentur nachher berichtet“, erzählt Franziska Monkenbusch.  

 

Bürgermeister Michael Esken, der die Woche im Rahmen des Herbstfestes „Verler Tod“ offiziell eröffnet hatte, ist mit dem Verlauf ebenfalls sehr zufrieden. „Toll, dass sich die Verlerinnen und Verler so für dieses wichtige Thema interessieren. Das zeigt, dass ein großes Bewusstsein da ist und wir gemeinsam sicherlich noch vieles mehr bewegen können, um zum Klimaschutz beizutragen“, meint er. „Ganz herzlich bedanken möchten wir uns auch noch einmal bei allen Sponsoren und Kooperationspartnern, ohne die eine so vielseitige Aktionswoche nicht möglich gewesen wäre“, betont Michael Esken. So konnten unter anderem Vorträge, Beratungen, Führungen und eine thematische Fahrradtour angeboten werden.  

 

Prominentester Gast der Woche war TV-Wetterfrosch Sven Plöger. Mit seinem ebenso fundierten wie  unterhaltsamen Vortrag zum Thema Klimawandel zog der Diplom-Meteorologe rund 200 Besucherinnen und Besucher in seinen Bann.  Das Kabarett „Auch Veganer verwelken“ von und mit Holger Paetz bot 90 Zuschauerinnen und Zuschauern gute Unterhaltung. Und André Landwehr nahm 50 Interessierte mit auf seine klimafreundliche Reise auf der Panamericana, die er mit vielen Bildern Revue passieren ließ – auf dem Fahrrad hatte er in 15 Monaten die fast 25.000 Kilometer von Alaska nach Feuerland zurückgelegt.  

 

Für Franziska Monkenbusch zählen aber nicht nur Besucherzahlen: „Auch die kleineren Veranstaltungen mit weniger Publikum waren wichtig und gut. Bei dem Vortrag zum Thema Besser heizen ­– Kosten sparen beispielsweise konnte die Referentin Ines Perschke individuell auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen. So hatte am Ende jeder praktische Tipps, wie sich mit der eigenen Heizungsanlage Energie und Kosten sparen lassen.“ Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen auch die Gelegenheit, bei der Versteigerung der Fund-Fahrräder ein Schnäppchen zu machen. „Ganz toll fand ich, dass einige anschließend mit dem ersteigerten Fahrrad gleich in die AWO-Werkstatt gegangen sind, um das Rad dort wieder auf Vordermann zu bringen. Genau das war die Idee, beide Veranstaltungen am selben Tag zu machen, und diese Idee ist aufgegangen“, freut sich Franziska Monkenbusch.  

 

Ein wichtiger Aspekt der Klimaschutzwoche war zudem die Einbeziehung der Schulen und Kindergärten. Umweltclown Ines Hansen vermittelte den Kindern nachhaltig, mit viel pädagogischem Geschick und Humor Wissenswertes zum Themenbereich Energie und Umwelt. Die Mädchen und Jungen waren begeistert: „Wir haben coole Spiele gemacht“, berichtete zum Beispiel Finn. Eva meinte: „Ich fand es toll, weil wir dabei viel dazugelernt haben.“ Und wie sehr die Botschaft gefruchtet hat, zeigt das Zitat von Linn:  „Wir haben ja nicht ewig solche Energien wie Erdöl. Wir wissen jetzt, warum wir Strom sparen müssen.“  

 

Die nächste Veranstaltung in Sachen Klimaschutz folgt schon am Dienstag, 8. November: Um 17 Uhr stellt sich im großen Sitzungssaal des Rathauses der KlimaTisch Gütersloh e. V. vor. Dazu sind alle Interessierten willkommen. „Als Stadt Verl möchten wir dem KlimaTisch beitreten, um Teil des bereits bestehenden Netzwerkes zu werden. Und wir möchten interessierte Verlerinnen und Verler ermutigen, eine Klimaschutz-Gruppe vor Ort zu gründen, um gemeinsam aktiv zu werden und Projekte anzustoßen“, lädt Bürgermeister Michael Esken ein.

 

Im Bild: Bürgermeister Michael Esken und Klimaschutzmanagerin Franziska Monkenbusch mit Sven Plöger (von links), dem prominentesten Gast der ersten Verler Klimaschutzwoche.




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