Vorsicht Allergiker: Beifuß-Ambrosie ist auf dem Vormarsch


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Ambrosia
Info-Blatt Ambrosia

Ihre Heimat liegt in Nordamerika, doch über Saatgut und Vogelfutter macht sich die Beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) auch hierzulande immer breiter und wächst zum Beispiel in Gärten, an Feld- und Straßenrändern. Das ist ein ernstzunehmendes Problem, denn die Beifuß-Ambrosie ruft schwere Pollenallergien beim Menschen hervor. Zur Blütezeit zwischen August und Oktober setzen die Pflanzen relativ spät im Jahr große Mengen an Pollen frei und verlängern somit die Leidens- und Beschwerdezeit vieler Menschen deutlich. Zudem besitzen die Ambrosiapollen ein besonders hohes allergenes Potential. So tritt bei einer Allergie gegen diese Pollen zweimal so häufig Asthma auf wie bei anderen Pollenallergien. In Frankreich und Italien leiden bereits zwölf Prozent der Bevölkerung an Allergien, die mit Ambrosia in Verbindung stehen.

 

Allergiker sollten daher den Umgang mit der Pflanze meiden. Und auch Nicht-Allergiker sollten blühende Pflanzen nur mit Atemschutzmasken ausreißen. Weil es nach dem Kontakt mit der Ambrosie zu Hautirritationen kommen kann, sollten darüber hinaus Handschuhe getragen werden. Eine weitere Empfehlung: Blühende Pflanzen vor dem Ausreißen mit einer Plastiktüte umhüllen und mit dem Hausmüll entsorgen. Junge Pflanzen, die noch keine Blütenstände entwickelt haben, können auf den Kompost gelegt werden. Um eine weitere Ausbreitung der Pflanze zu verhindern, sollte beim Kauf von Vogelfutter auf den Packungshinweis „Ambrosia-frei“ geachtet werden.

 

Auch die Stadt Verl ist bemüht, das Wachstum der Pflanze einzudämmen. Wer ein Vorkommen der Beifußblättrigen Ambrosie entdeckt, wird gebeten, dies im Fachbereich Tiefbau (Tel. 961-231 oder 961-232) zu melden, damit das Bauhof-Team die Beseitigung übernehmen kann.

 

Die Beifuß-Ambrosie schießt ab Juni in die Höhe und kann bis zu 1,80 Meter groß werden. Im Herbst reift der Samen heran, wobei große Pflanzen bis zu 60.000 Samen bilden, die im Boden Jahrzehnte lang keimfähig bleiben. Durch Aussamung können dann große Bestände gebildet werden.

 

 




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