Untersuchungsberechtigungsscheine nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz ist vor Aufnahme einer Beschäftigung eines Jugendlichen (unter 18 Jahren) dem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er von einem Arzt untersucht worden ist und dem Arbeitgeber eine von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorliegt.

Für die erforderliche ärztliche Untersuchung können Jugendliche unter 18 Jahren im Bürgerservice einen Untersuchungsberechtigungsschein erhalten.

Mit diesem Berechtigungsschein kann der Jugendliche zu einem Arzt der eigenen Wahl oder, falls vorgeschrieben, zu dem jeweiligen Betriebs- oder Werksarzt gehen.

Der UB-Schein stellt die Abrechnungsgrundlage für den behandelnden Arzt dar.

 

Folgende Untersuchungsberechtigungsscheine können ausgestellt werden :

  • für die Erstuntersuchung, d.h. eine Untersuchung innerhalb der letzten 14 Monate vor Arbeitsaufnahme (§§ 32 Abs. 1 JArbSchG)
  • für Nachuntersuchungen, d.h. Untersuchungen vor Ablauf des 1. Beschäftigungsjahres (§§ 33 Abs. 1 und 34 JArbSchG)
  • für außerordentliche Nachuntersuchungen, d.h. für unabhängig von der regelmäßigen Nachuntersuchung vom Arzt zusätzlich angeordnete Nachuntersuchungen (§§ 35 Abs. 1 JArbSchG)
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