Versteigerung

Durchführung einer Versteigerung: Anzeige und Ablauf

Die Durchführung einer Versteigerung muss spätestens zwei Wochen vor dem geplanten Termin schriftlich angezeigt werden. Maßgeblich für die Einhaltung dieser Frist ist der Eingang Ihrer Versteigerungsanzeige.

Für die Bearbeitung Ihres Antrags benötigen wir:

  • Angaben zu Ort und Zeitpunkt der Versteigerung
  • Bezeichnung der Warengattung
  • Erklärung, dass ausschließlich gebrauchte Ware versteigert werden soll. Falls Zweifel daran bestehen sollten, werden Sie möglicherweise aufgefordert, entsprechende Nachweise vorzulegen.
  • Erlaubnisurkunde für das Versteigerergewerbe nach § 34 b Absatz 1 Gewerbeordnung, sofern uns diese nicht bereits vorliegt.
  • Angabe des Ortes, an dem sich das Versteigerungsgut bis zum Tage der Versteigerung befindet
  • Versicherung, dass die Anzeige samt Unterlagen in Abschrift auch der zuständigen Industrie- und Handelskammer übersandt wird
  • Angabe der gesetzlich vorgeschriebenen Besichtigungszeiten (siehe unten)

Für die Versteigerung ungebrauchter Waren muss einer der folgenden Ausnahmegründe vorliegen:

  • die Ware gehört zu einem Nachlass
  • die Ware stammt aus einer Insolvenzmasse oder einer Geschäftsaufgabe

In diesem Fall sind folgende weitere Angaben oder Unterlagen erforderlich:

  • Nachweis der öffentlichen Bestellung: Falls es sich um eine öffentliche Versteigerung handelt, müssen Sie Ihre öffentliche Bestellung als Versteigerin oder Versteigerer vorlegen (§ 383 Absatz 3 Bürgerliches Gesetzbuch - BGB).
  • Anlass der Versteigerung sowie Namen und Anschriften der Auftraggeberinnen und Auftraggeber
  • Versicherung, dass die Versteigerung nicht in räumlichem oder zeitlichem Zusammenhang mit einer anderen Verkaufsveranstaltung steht. Ausnahme: Es handelt sich um einen Räumungsverkauf wegen Geschäftsaufgabe.

 

Grundsätzlich müssen Sie für die Dauer von mindestens zwei Stunden Gelegenheit zur Besichtigung des Versteigerungsgutes geben (§ 4 VerstV). Die Besichtigung kann auch an Sonntagen und Feiertagen stattfinden (§ 5 Absatz 1 VerstV). Ladenschlusszeiten müssen insofern nicht beachtet werden.

Eine neue Versteigerung dürfen Sie am Ort der vorhergehenden Versteigerung frühestens fünf Werktage nach deren Beendigung beginnen. Versteigerungen dürfen die Dauer von sechs Werktagen grundsätzlich nicht überschreiten (§ 3 Absatz 3 VerstV).

Ihr Kontakt bei der Stadt Verl

Thomas Danzi
Raum: 142
Telefon: 05246 / 961-171
E-Mail: Thomas.Danzi@­verl.de
Rathaus
Raum 142
Paderborner Str. 5
33415 Verl
Tag
Montag:8 bis 12.30 Uhr & 14 bis 16.30 Uhr
Dienstag:8 bis 12.30 Uhr & 14 bis 16.30 Uhr
Mittwoch:8 bis 12.30 Uhr & 14 bis 16.30 Uhr
Donnerstag:8 bis 12.30 Uhr & 14 bis 17.30 Uhr
Freitag:8 bis 12.30 Uhr
Samstag:geschlossen
Sonntag:geschlossen

Der Fachbereich Soziales und der Fachbereich Bauaufsicht sind mittwochs geschlossen. Das Standesamt ist mittwochs nachmittags geschlossen.

Zuständige Abteilungen