Verler Literaturtage

Spannende literarische Perspektiven eröffnen stets im November die Verler Literaturtage. Obwohl erst 2016 ins Leben gerufen, hat sich die Reihe bereits als feste Größe im städtischen Kulturkalender etabliert. Namhafte Autorinnen und Autoren stellen ihre Werke vor und kommen mit ihrem Publikum ins Gespräch – oft an ungewöhnlichen Lese-Orten, passend zum Inhalt des Buches ausgewählt und mit besonderer Atmosphäre.   

 

Die 5. Verler Literaturtage finden vom 8. bis 15. November 2021 statt.

 

Die Programmpunkte waren zum größten Teil bereits im vergangenen Jahr geplant, mussten aber coronabedingt abgesagt bzw. verschoben werden. Umso mehr freut sich das Organisationsteam, dass die Literaturtage in diesem Jahr nach aktuellem Stand wieder stattfinden können, wenn auch noch nicht an den sonst üblichen ungewöhnlichen Leseorten, die zwar viel Charme haben, aber in der Regel keinen Platz für Abstandsregeln bieten. Deshalb wurde das Schulzentrum als Veranstaltungsort gewählt.

Das Programm

Marcus Jeroch: "Anders gedeutscht"

 

Er wirbelt über die Bühne, wirft mit Worten, Hüten und Bällen um sich, tauscht den Wort-Sinn, taucht ein in die  Sprache bis zu Wahn und Tiefenrausch. Den Körper verschraubt, die Gliedmaßen in Rage, so tobt er lustvoll, grotesk und wild, als habe ihn die Muse einmal zu viel geküsst. Marcus Jeroch liest anders – und so heißt auch sein aktuelles Programm „Anders gedeutscht“.

 

Ob Travestie des Wortes, Artistik des Klangs, Buchstabenspiel und Sprachgewitter – Marcus Jeroch bietet ein Vergnügen der Querdenkerei, voll Nonsens und gleichzeitig feinster, versteckter Philosophie. Mit ihm erhalten die skurrilen Texte seines Lieblings-Autors Friedhelm Kändler Ton und Kleid, gelangen zu Atem und Leben. „Ein Sturm der Worte, bei dem der Duden grün vor Neid werden könnte“, schrieb beispielsweise die Schwäbische Zeitung über diese besondere Form des Kabaretts.

 

Marcus Jeroch, geboren 1964 in Hamburg, studierte Jonglage und Akrobatik. Ein besonderer Schwerpunkt seiner vielseitigen Bühnenarbeit liegt auf Texten und Liedern von Friedhelm Kändler, die gekennzeichnet sind durch dadaistisches Spiel mit Worten, Buchstaben und scheinbaren Inhalten. 2017 gründete Marcus Jeroch einen eigenen Verlag mit Sitz in Berlin, der bisher zwei Bücher Friedhelm Kändlers auflegte. Bekannt ist er zudem durch seine langjährige Moderation im Frankfurter Varieté „Tigerpalast“.

 

 

Termin: Montag, 8. November 2021, 19.30 Uhr
Ort: Pädagogisches Zentrum der Gesamtschule Verl (St.-Anna-Straße 28)
Eintritt: 12 €

Stephan Orth: "Couchsurfing in Saudi-Arabien"

 

Couchsurfing ist nicht nur eine günstige Form des Reisens, sondern auch die beste Möglichkeit, die Menschen und den Lebensalltag in fremden Ländern kennen zu lernen. Auch Stephan Orth ist als Couchsurfer unterwegs und übernachtet bei seinen Gastgebern im Wohnzimmer, bereist also die Welt auf den Sofas anderer Leute. Für sein aktuelles Buch hat er auf diese Weise Saudi-Arabien erkundet, um herauszufinden: Wie ticken die Menschen in einem Land zwischen Mittelalter und Zukunft?

 

Stephan Orth war als Couchsurfer bereits im Iran, in Russland und China unterwegs. Als Saudi-Arabien Touristenvisa erlaubt und nicht mehr nur Geschäftsreisenden und Pilgern offensteht, die Mekka und andere religiöse Stätten des Islam besuchen wollen, zögert Orth nicht lange. Er packt seine Koffer und macht sich auf den Weg, um neue und faszinierende Reisebekanntschaften zu schließen.

 

In seinem SPIEGEL-Bestseller „Couchsurfing in Saudi-Arabien“ erhalten die Leserinnen und Leser einzigartige, aber auch ungeschönte Einblicke in seine Begegnungen mit anderen Kulturen und in ein Land voller Widersprüche. Das Ergebnis ist nicht nur ein Reisebuch über Saudi-Arabien, sondern ein lebhaftes, vielschichtiges und selbstreflektierendes Abenteuer. Auf pointierte und gleichzeitig nachdenkliche Weise beschreibt Stephan Orth ein Land, das bereits in vielerlei Hinsicht zahlreiche Fortschritte gemacht hat, in anderen Bereichen aber noch einen weiten Weg zu gehen hat. „Couchsurfing in Saudi-Arabien“ zeigt eine menschliche Seite der arabischen Kultur, wie sie selten zu sehen ist, Klischees und Vorurteile bleiben dabei im Koffer.


Stephan Orth, Jahrgang 1979, studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Reiseressort von Spiegel Online, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Für seine Reportagen wurde er mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor des Bestsellers „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“ sowie der Bücher „Opas Eisberg“, „Couchsurfing im Iran“, „Couchsurfing in Russland“ sowie „Couchsurfing in China“.

 

 

Termin: Dienstag, 9. November 2021, 19.30 Uhr
Ort: Multifunktionsraum im Gymnasium Verl (St.-Anna-Straße 22)
Eintritt: 12 €

Sandra Lüpkes: "Die Schule am Meer"

 

Es ist ein beeindruckendes Stück Zeitgeschichte, das Sandra Lüpkes in ihrem Roman darbietet: „Die Schule am Meer“ war ein privates, ganzheitlich orientiertes und als Internat geführtes reformpädagogisches Landerziehungsheim auf der Nordseeinsel Juist. 1925 gegründet, erarbeitete sich die Schule rasch einen überregionalen Ruf. Doch nur neun Jahre später, 1934, wurde die Schule vor dem Hintergrund der NS-"Gleichschaltung" und des staatlichen Antisemitismus geschlossen.

 

1925 auf Juist: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äußersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat. Mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwer tut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat.

 

Doch das Klima an der Küste ist hart in jeder Hinsicht, und schon bald nehmen die Spannungen zu zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Außenwelt abgeschlossen. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert?

 

Sandra Lüpkes ist auf Juist aufgewachsen und hat lange dort gelebt. Bei Besuchen im Heimatmuseum der Insel fiel ihr auf, dass im Zusammenhang mit der Schule im Juister Westen fast immer nur von deren charismatischem Leiter, dem Theatermann Martin Luserke, die Rede war. Nicht aber von anderen prägenden Pädagogen wie Anni Reiner, ihrem Mann Paul, Rudolf Aeschlimann, Fritz Hafner oder dem Dirigenten und Komponisten Eduard Zuckmayer. 

 

Dank ihrer Recherchen auf Juist, in Berlin und im Tessin ist es Sandra Lüpkes gelungen, die Geschichte dieses einzigartigen ganzheitlichen Schulkonzepts und der Menschen, die es prägten, lebendig werden zu lassen. Dokumentarisch exakt, wo es möglich war, und mit literarischer Fantasie, wo sich Lücken auftaten.

 

Termin: Mittwoch, 10. November 2021, 19.30 Uhr
Ort: Pädagogisches Zentrum der Gesamtschule Verl (St.-Anna-Straße 28)
Eintritt: 12 €

Michael Frey Dodillet:
"Leeres Nest - volle Panik"

 

Das Badezimmer ist wieder begehbar, die Klamottenberge sind verschwunden, kein nerviges Gezanke mehr. Was ist passiert? Die Kinder sind aus dem Haus! Eigentlich sollten die Korken knallen. Doch statt auf den Tischen zu tanzen, singen viele Paare erst einmal den Elternblues. Mit „Leeres Nest, volle Panik – Wie wir als Eltern den Auszug unserer Kinder überleben“ hat Michael Frey Dodillet ein unterhaltsames Mutmachbuch geschrieben.

 

Die Phase, wenn Eltern plötzlich wieder allein zu Haus sind, ist im Leben einer Familie nicht ganz ungefährlich und kann empfindliche Nebenwirkungen haben. Es sitzt niemand mehr am Tisch, den man mit strengen Blicken maßregeln kann, und plötzlich kommen die seltsamsten Marotten des Partners aufs Tablett: Hat er wirklich immer schon so laut geatmet? Gab es da nicht mal Leidenschaft? Herzlich willkommen im leeren Nest! Einfühlsam, selbstironisch und mit viel Humor erzählt der Autor, wie sich Eltern als Liebespaar wiederfinden, wenn sie das Mammut-Projekt Kindererziehung erfolgreich abgeschlossen haben.

 

Michael Frey Dodillet, geboren 1961, arbeitet als Werbetexter für diverse Agenturen in Düsseldorf, Hamburg, München und in der Schweiz. Mit seiner Frau lebt er in Erkrath bei Düsseldorf. Die drei Kinder sind aus dem Haus, geblieben sind ein aufmüpfiger Hund, Wühlmäuse in den Rabatten und ein nicht erwünschter Steinmarder unterm Dach. Bei Heyne erschienen bereits seine drei Bestseller „Herrchenjahre“, „Herrchenglück“ und „Herrchentrubel“ sowie „Herrchen will nur spielen“ und seine Romane „Die Toskanamänner“ und „Männer al dente“.

 

 

Termin: Donnerstag, 11. November 2021, 19.30 Uhr
Ort: Pädagogisches Zentrum der Gesamtschule Verl (St.-Anna-Straße 28)
Eintritt: 12 €

Jürgen Kehrer:
"Wilsberg - Sag niemals Nein"

 

30 Jahre nach dem ersten Wilsberg-Roman „Und die Toten lässt man ruhen“ ist im März 2020 der 20. Roman „Wilsberg – Sag niemals Nein“ erschienen. Und wieder ist es ein Fall, der Wilsberg wenig Geld einbringt, dafür aber schwer zu schaffen macht.

 

Teenager Emma bittet Georg Wilsberg, auf ihren Vater aufzupassen, der mit einem mysteriösen Mann verabredet sei. Der Privatdetektiv lehnt ab – was sonst? Aber als Emma ihren Vater abends nicht erreicht, macht Wilsberg sich doch auf den Weg zum Park, wo das Treffen stattfinden sollte. Und findet ein Smartphone in einer Blutlache. Von Emmas Vater fehlt jedoch jede Spur. Wilsberg beginnt zu ermitteln. Der Verschwundene soll sich mit der rechten Szene beschäftigt haben, mit Leuten also, die vor Gewalt nicht zurückschrecken. Dann erhält Emma einen Anruf aus Beirut und Wilsberg fliegt in den Nahen Osten.

 

1990 veröffentlichte Jürgen Kehrer den ersten Wilsberg-Roman „Und die Toten lässt man ruhen“. Inzwischen gibt es 20 Romane mit dem münsterschen Privatdetektiv – zwei davon hat Jürgen Kehrer zusammen mit Petra Würth geschrieben. Außerdem zwei Wilsberg-Comic-Bände, die er zusammen mit dem Zeichner Jörg Hartmann veröffentlicht hat. 1995 wurde der erste Wilsberg-Roman „Und die Toten lässt man ruhen“ vom ZDF verfilmt. Seit 1998 verkörpert Leonard Lansink den münsterschen Privatdetektiv, der längst eine feste Größe und ein Quotengarant im Samstagabendprogramm geworden ist. Sieben der bislang 67 gesendeten Wilsberg-Filme, die durchschnittlich sieben Millionen Zuschauer erreichen, basieren auf Romanen von Jürgen Kehrer. 

 

 

Termin: Freitag, 12. November 2021, 19.30 Uhr
Ort: Pädagogisches Zentrum der Gesamtschule Verl (St.-Anna-Straße 28)
Eintritt: 12 €

Philipp Fleiter: "Verbrechen von nebenan"

 

Die schlimmsten Verbrechen passieren meist nicht in der Großstadt, sondern direkt nebenan. Wenn die nette Nachbarin angeblich im Urlaub ist, in Wirklichkeit aber einbetoniert unter der Garage liegt, oder wenn ein kleines Mädchen plötzlich spurlos vom elterlichen Bauernhof verschwindet, sind das Fälle, die man nicht vergisst. Radiojournalist Philipp Fleiter berichtet schon seit Jahren über Verbrechen und ihre Hintergründe. In seinem erfolgreichen True-Crime-Podcast „Verbrechen von nebenan“ spricht er mit verschiedenen Gästen über die spannendsten Kriminalfälle im deutschsprachigen Raum. Das Besondere: Viele dieser Fälle werden zum ersten Mal überhaupt in einem Podcast besprochen.

 

Inzwischen hat Philipp Fleiter auch ein Buch mit dem Titel "Verbrechen von nebenan" veröffentlicht, das er bei den Literaturtagen vorgestellt. Seit Juli 2021 hat er zudem auf Sky Crime eine eigene gleichnamige Fernsehsendung. Darüber hinaus geht er mit seinem Podcast live auf Tour.

 

Philipp Fleiter ist in Verl aufgewachsen und lebt heute in Gütersloh. Als Kind wollte er am liebsten „Wetten, dass ..?“ moderieren. Stattdessen landete er beim Radio und wurde dort schnell zum Experten für Kriminalität. Anfang 2019 startete er den Podcast „Verbrechen von nebenan“, der zu einem der erfolgreichsten deutschen Podcasts überhaupt geworden ist.

 

DIE LESUNG IST BEREITS AUSVERKAUFT!

 

Termin: Samstag, 13. November 2021, 19.30 Uhr
Ort: Pädagogisches Zentrum der Gesamtschule Verl (St.-Anna-Straße 28)
Eintritt: 12 €

Brigitte Glaser: "Rheinblick"

 

Ihr Bestseller „Bühlerhöhe“ drehte sich um Konrad Adenauer. In „Rheinblick“ dagegen taucht Brigitte Glaser in das politische Bonn der 70er Jahre und damit in die Willy-Brandt-Ära ein. In dem Polit-Thriller um Machtspiele, Verrat und Erpressung erzählt sie mitreißend von zwei Frauen im Schatten der Macht und von zwei Wochen, in denen Sieg und Niederlage so nahe beieinander lagen wie nie zuvor.

 

November 1972. Bonn ist in den Tagen nach der Wahl ein brodelndes Durcheinander, es geht um Positionen und Posten. Niemand kennt das Bonner Polittheater besser als Hilde Kessel, umtriebige Wirtin des „Rheinblicks“. Bei ihr treffen sich Hinterbänkler und Minister, Sekretärinnen und Taxifahrer. Als sich der Koalitionspoker verschärft, wird Hilde in das politische Ränkespiel verwickelt. Verrat ist die gültige Währung.

 

Gleichzeitig kämpft in der Abgeschiedenheit der Uni-Klinik auf dem Venusberg Sonja Engel mit Willy Brandt um seine Stimme, die ihm noch in der Wahlnacht versagte. Die junge Logopädin hat wenig Erfahrung mit Politik, doch plötzlich soll sie den Kanzler behandeln – und niemandem davon erzählen. Auch sie gerät unter Druck. Beide Frauen sind erpressbar. Für Hilde steht ihre Existenz auf dem Spiel, Sonja will ihre kleine Schwester beschützen. Wie werden sie sich entscheiden? Indem sie geschickt Fakten und Fiktion vermischt, gelingt Brigitte Glaser ein stimmiges Bild des politischen Geschehens in der ehemaligen Hauptstadt und eine glaubhafte Version dessen, was sich hinter den Kulissen der Politbühne abgespielt haben mag.

 

Die Autorin lebt seit über 30 Jahren in Köln. Bevor sie zum Schreiben kam, hat die studierte Sozialpädagogin in der Jugendarbeit und im Medienbereich gearbeitet. Heute schreibt sie Bücher für Jugendliche und Krimis für Erwachsene, unter anderem ihre erfolgreiche Krimiserie um die Köchin Katharina Schweitzer. Mit "Bühlerhöhe" gelang ihr der Durchbruch.

 

 

Termin: Sonntag, 14. November 2021, 19.30 Uhr
Ort: Pädagogisches Zentrum der Gesamtschule Verl (St.-Anna-Straße 28)
Eintritt: 12 €

 

Anne Gesthuysen: "Wir sind schließlich wer"

 

2018 sorgte sie bei den Verler Literaturtagen für einen unterhaltsamen „Mädelsabend“. Nun ist Anne Gesthuysen auf vielfachen Wunsch ihrer großen Leserschar ein zweites Mal in der Reihe zu Gast und stellt ihren erst wenige Tage zuvor erscheinenden Roman „Wir sind schließlich wer“ vor. Darin erzählt sie mit viel Witz, großer Herzenswärme und Feingefühl von einer Familie, die sich erst verlieren muss, um sich zu finden.

 

Die Bürger der Gemeinde Alpen sind skeptisch, als Anna von Betteray die Vertretung des erkrankten Pastors übernimmt. Schließlich ist sie geschieden, blaublütig, mit Mitte 30 viel zu jung für den Posten – und eine Frau. Der einzige Mann an ihrer Seite: ihr Hund Freddy. Während Anna versucht, ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit zu bewältigen und die Gemeinde behutsam zu modernisieren, gerät das Leben ihrer Schwester Maria komplett aus den Fugen.

 

Marias Mann wird verhaftet, kurz darauf verschwindet auch noch ihr Sohn. Ausgerechnet sie, die in den Augen der standesbewussten Mutter die Vorzeigetochter war, die auf Schützenfesten zur Königin gekrönt wurde und einen Grafen heiratete, während Anna mit schmutzigen Hosen im Stall spielte und sich in die falschen Männer verliebte. Erst in der Not überwinden die Schwestern ihre Gegensätze – und erhalten Unterstützung von überraschender Seite. Denn wenn es darum geht, einen kleinen Jungen zu finden, halten die Alpener fest zusammen. Und allen voran: Ottilie Oymann aus dem Seniorenstift Burg Winnenthal!
 

Anne Gesthuysen, 1969 am unteren Niederrhein geboren, studierte Journalistik und Romanistik. Als Reporterin hat sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet, schließlich auch als Moderatorin. Ab 2002 moderierte sie das ARD-Morgenmagazin. Diese Nachtschichten gab sie nach dem großen Erfolg ihres ersten Romans „Wir sind doch Schwestern“ aber Ende 2014 auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und weitere Bücher wie „Mädelsabend“ zu schreiben. Mit ihrem Mann Frank Plasberg, ihrem Sohn und dem Goldendoodle Freddy lebt die Autorin in Köln.

 

DIE LESUNG IST BEREITS AUSVERKAUFT!

 

Termin: Montag, 15. November 2021, 19.30 Uhr
Ort: Pädagogisches Zentrum der Gesamtschule Verl (St.-Anna-Straße 28)
Eintritt: 14 €

Kartenreservierung

Für den Besuch der Lesungen ist eine verbindliche Kartenreservierung im Bürgerservice Verl unter Tel. (05246) 961-196 oder per Mail an buergerservice@​verl.de erforderlich.

 

Bei der Reservierung müssen die eigenen Kontaktdaten und die Kontaktdaten möglicher Begleitpersonen angegeben werden.

 

Abgeholt und bezahlt werden die Karten am Veranstaltungsabend.

 

Wichtig: Werden Plätze reserviert und ohne Stornierung bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung nicht in Anspruch genommen, werden die Karten in Rechnung gestellt.

3G-Regel

Für den Besuch der Lesungen gilt die 3G-Regel. Das heißt, vor Ort muss eine vollständige Impfung oder Genesung oder ein negativer Coronatest (bescheinigt und nicht älter als 48 Stunden, kein Selbsttest) nachgewiesen werden.

 

Außer am Sitzplatz muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Ihr Kontakt

Elke Hänel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Raum: 110
Telefon: 05246 / 961-103
Rathaus
Raum 110
Paderborner Str. 5
33415 Verl
TagUhrzeit
Montag:8 bis 12.30 Uhr & 14 bis 16.30 Uhr
Dienstag:8 bis 12.30 Uhr & 14 bis 16.30 Uhr
Mittwoch:8 bis 12.30 Uhr & 14 bis 16.30 Uhr
Donnerstag:8 bis 12.30 Uhr & 14 bis 17.30 Uhr
Freitag:8 bis 12.30 Uhr
Samstag:geschlossen
Sonntag:geschlossen
Der Fachbereich Soziales und der Fachbereich Bauaufsicht sind mittwochs geschlossen. Das Standesamt ist mittwochs nachmittags geschlossen.