Bauprojekt Gesamtschule und Hallenbad

Ihr Kontakt

Karin Striewe
Fachbereichsleitung
Raum: 207
05246 / 961 245
Karin.Striewe@verl.de
Martina Heitvogt
Fachbereichsleitung
Raum: 154
05246 / 961 136
Martina.Heitvogt@verl.de

Bauprojekt Gesamtschule und Hallenbad

+++ Update 14. Februar 2024 +++
Während im Bereich der Schule weiter die Gründungsarbeiten für die Neue Mitte laufen und das Betonieren der Erdgeschosssohle vorbereitet wird, wächst das Hallenbad wahrnehmbar in die Höhe. Inzwischen ist die Decke über dem Keller betoniert und die Lage und Abmessung der Becken sind deutlich erkennbar. Aktuell werden die Außenwände und Stützen hergestellt, sodass in den Osterferien mit der Anlieferung und Montage der Leimholzbinder der Dachkonstruktion begonnen werden kann. Im April soll das Richtfest für das Hallenbad gefeiert werden. Ziel ist es, zur Jahresmitte die so genannte „wetterfeste Hülle“ fertiggestellt zu haben. Das heißt, dass die Dächer dicht und die Fenster und Türen eingebaut sind.

Die alten Gebäudeteile sind abgerissen, jetzt kann gebaut werden. Wie in unserem Zeitraffer-Video zu sehen ist, kann an der Stelle des ehemaligen Realschultraktes nun die „Neue Mitte“ der Gesamtschule entstehen. Diese wird künftig den neuen zentralen Haupteingang der Schule bilden und sowohl den Bestandsbau als auch den dreigeschossigen Neubau mit den Veranstaltungsräumen im Erdgeschoss und den darüber liegenden Klassenräumen erschließen. Als nächste Schritte werden nun die Gründungsarbeiten für die „Neue Mitte“ durchgeführt. Im Frühjahr 2024 soll diese dann nach und nach sichtbar in die Höhe „wachsen“. Für das Hallenbad wurde die Baugrube ausgehoben und die Sohle und Kellerwände betoniert. Inzwischen ist der Keller fast fertiggestellt, in dem ein großer Teil der Hallenbadtechnik untergebracht wird. Im nächsten Schritt wird die Decke über dem Keller erstellt, die dann auch schon die Dimensionen der Becken erkennen lassen wird.

Wenn Sie das Video abspielen, werden Daten an YouTube übertragen.

Mehr Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Beim Bau des Hallenbads geht es gut voran: Die Baugrube ist inzwischen fast vollständig ausgehoben und die tiefste Stelle wurde bereits betoniert. Jetzt folgen die weiteren Betonarbeiten zur Fertigstellung des Kellers, in dem ein Großteil der Hallenbadtechnik untergebracht wird. Für das Hallenbad sind zum jetzigen Zeitpunkt 60 Prozent der Aufträge vergeben. Zurzeit wird unter anderem noch die Photovoltaik-Fassade ausgeschrieben, die zur Energiegewinnung und CO2-Reduzierung beitragen soll. Nach aktuellem Stand liegen die Baukosten im Budget.

Bei der deutlich größeren Baumaßnahme, dem Umbau und der Erweiterung der Gesamtschule gleich nebenan, zeichnet sich hingegen ein leichter zeitlicher Verzug von drei Monaten ab, der unter anderem dem gesundheitsbedingten Ausfall des Projektleiters geschuldet ist. Inzwischen hat das Architekturbüro ein neues Team aufgestellt. Bei diesem Bauprojekt sind bisher 33 Prozent aller Aufträge vergeben. Die Kosten liegen derzeit rund 1,3 Millionen Euro über dem Ansatz, bei dem die zu erwartenden Preissteigerungen nicht ausgewiesen waren.

Momentan wird die so genannte „Neue Mitte“ gebaut, die zukünftig den neuen zentralen Haupteingang der Schule bilden wird. Von dort werden sowohl der Bestandsbau als auch der dreigeschossige Neubau mit den Veranstaltungsräumen im Erdgeschoss und den darüber liegenden Klassenräumen erschlossen. Richtfest für die „Neue Mitte“ soll im Frühjahr 2024 sein. Während dann dort noch der Innenausbau folgt, soll parallel mit den Rohbauarbeiten für den Neubau begonnen werden.

Gruppenbild Spatenstich

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat die Stadt Verl jetzt offiziell den Startschuss für ihr bisher größtes Bauprojekt gegeben: Auf der Fläche der ehemaligen Realschule entstehen bekanntlich die erweiterte Gesamtschule inklusive eines Veranstaltungsraumes und ein Hallenbad. Nachdem die Abbrucharbeiten abgeschlossen sind, kann jetzt mit dem Neubau begonnen werden. Die Rohbauarbeiten für Schule und Bad werden zeitgleich laufen.

Im Projekt Gesamtschule wird zunächst die so genannte „Neue Mitte“ gebaut. Diese Maßnahme schließt an drei Seiten am Bestand an und bildet zukünftig den neuen zentralen Haupteingang der Schule. Während der Sommerferien wurde der Übergang zwischen der alten Hauptschule und der Baustelle mit Staubwänden verschlossen. Somit ist ein Parallelbetrieb von Schule und Baustelle möglich. Bei einer Baumaßnahme dieser Größenordnung allerdings sicher nicht ganz störungsfrei, wie Bürgermeister Michael Esken vermutet: „Erste Vibrationen hat es ja bereits durch die Abbrucharbeiten gegeben und das werden sicherlich nicht die letzten gewesen sein“, bat er die beiden Schulleitungen um Verständnis.

Richtfest für die „Neue Mitte“ soll im Februar 2024 sein. Während dann dort noch der Innenausbau folgt, soll parallel mit den Rohbauarbeiten für den letzten Bauabschnitt begonnen werden. Dieser umfasst den Veranstaltungsraum im Erdgeschoss, der für bis zu 800 Personen ausgelegt sein wird, und zwei Stockwerke mit Klassenräumen. „Wenn alles gut geht, können Sie 2027 die Fertigstellung feiern“, so der Bürgermeister zu Dr. Tanja Heinemann, Leiterin der Gesamtschule.

Die Baugrube für das Hallenbad ist bereits weitgehend ausgehoben. Ab Mitte September soll mit dem Betonieren der Sohle begonnen werden, ab Mitte Oktober die Wände des Kellers erstellt werden. Das Bad wird mit einem 25-Meter-Becken mit fünf Bahnen und einem Mehrzweckbecken mit Treppe und Hubboden, in dem unter anderem Schwimmkurse für Kinder stattfinden können, ausgestattet. Für beide Becken wurden Edelstahlkonstruktionen gewählt, die eine kürzere Bauzeit und geringere Wartungskosten ermöglichen. An der Fassade und auf dem Dach sind Photovoltaikanlagen vorgesehen. Die Wärmeversorgung erfolgt über das kommunale Fernwärmenetz. Nach dem derzeitigen Planungsstand soll das Hallenbad im ersten Quartal 2025 fertiggestellt werden. Als nächster Meilenstein nach dem Spatenstich ist nun das Richtfest anvisiert, das Ende Februar 2024 gefeiert werden soll.

3-D-Modell

Der Abbruch der ehemaligen Realschule nähert sich sichtbar dem Ende. In den vergangenen Wochen haben die Bagger den Großteil der Gebäude zwischen dem Stich des Friedhofsweges und der Mensa dem Erdboden gleichgemacht. So lässt sich das Baufeld für den Neubau der Gesamtschule mit dem neuen Veranstaltungsraum sowie für das Hallenbad inzwischen schon gut erkennen. Wie das Gesamtareal zukünftig aussehen soll, veranschaulicht ein 3-D-Modell, das jetzt im Foyer des Rathauses ausgestellt ist.

Das Modell zeigt, wo die neuen Gebäude (erkennbar durch graue Dachflächen) entstehen und wie sie sich in den Baubestand des Schulzentrums einfügen werden. Zudem wird die neu entstehende Freifläche zwischen Schul- und Hallenbadgebäude dargestellt, die künftig einen einladenden Aufenthaltscharakter bekommen soll.   

Bis das Modell in wahrer Größe fertiggestellt sein wird, dauert es noch eine Weile. Im ersten Schritt starten nach Abschluss des Abbruchs die Rohbauarbeiten mit dem Aushub der Baugrube für das Hallenbad. Dieses soll voraussichtlich im ersten Quartal 2025 fertiggestellt werden. Parallel dazu laufen die Arbeiten an der Gesamtschule, die zunächst mit den Vorbereitungen für den Bau der „Neuen Mitte“ beginnen. Diese Maßnahme schließt an drei Seiten am Bestand an und wird zukünftig den neuen zentralen Haupteingang der Gesamtschule bilden. Ab dem Frühjahr 2024 soll mit dem Neubau des Veranstaltungsraumes und den darüber liegenden Klassenräumen begonnen werden.

Die Doppelgarage neben dem ehemaligen Hausmeisterhaus ist für den 50-Tonnen-Bagger ein Klacks: In weniger als 20 Minuten hat er die Garage dem Erdboden gleichgemacht. Damit haben am Morgen die großen Abbrucharbeiten im Schulzentrum begonnen, um Platz für den Neubau von Hallenbad und Gesamtschule zu machen.

In den nächsten Wochen wird sich das Abbruchunternehmen vom Stich des Friedhofsweges aus in westliche Richtung bis zur Mensa durch die Gebäude der ehemaligen Realschule fressen. In den nächsten Tagen wird dafür noch ein zweiter 50-Tonnen-Bagger erwartet. Als letzter Schritt dieser Abbruchphase wird das ehemalige Hausmeisterhaus abgerissen; bis dahin dient es noch als Baubüro. Was am Ende übrigbleibt, sind ca. 10.000 Tonnen Bauschutt, die mit rund 1.000 Lkw-Ladungen abtransportiert werden.

Bis Mitte Juli sollen die Abbrucharbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein. Dann wird von der ehemaligen Realschule nichts mehr stehen. Sobald das Baufeld frei ist, wird voraussichtlich ab Mitte Juli mit den Rohbauarbeiten für das Hallenbad und das Gesamtschulgebäude begonnen. Bei der Schule sind die Bauarbeiten mit weiteren Abbrucharbeiten verbunden: Dann muss der eingeschossige Gebäudeteil, in dem sich bislang die Werkräume befanden, weichen. Diese Abbrucharbeiten muss aus statischen Gründen das Rohbauunternehmen für den Schulneubau ausführen, da dabei auch in den Bestand eingegriffen wird.

An der Stelle des eingeschossigen Traktes entsteht als erster neuer Trakt die „Neue Mitte“, ein dreigeschossiger Neubauteil, der künftig auch die Haupterschließungsachse der Gesamtschule bilden wird. Dieser soll bis August 2024 fertig sein. Ab Anfang 2024 beginnt dann parallel der eigentliche Schulneubau mit dem Veranstaltungsraum im Erdgeschoss. Die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant. Das Hallenbad soll bereits Anfang bis Mitte 2025 fertig sein.

Den letzten Bauabschnitt bildet von Anfang 2026 bis Mitte 2027 die Sanierung des ehemaligen Hauptschulgebäudes.

Im Gebäudeinneren hat sich schon viel getan, nun geht es an die Außenhaut: Voraussichtlich Anfang Juni wird auch von außen mit den Abrissarbeiten des ehemaligen Realschulgebäudes im Schulzentrum begonnen. Als erstes soll der Gebäuderiegel neben dem Hausmeisterhaus, der zwischen dem Kühlmannplatz und dem Innenhof der Kleinschwimmhalle liegt, abgerissen werden. Dazu gehören auch die Pavillons auf der Seite der Kleinschwimmhalle. Von dort aus folgen dann sukzessive die weiteren Abrissarbeiten in Richtung Westen, die bis Mitte Juli abgeschlossen werden sollen.

Bei den Entkernungsarbeiten hatte es eine leichte Verzögerung gegeben, da die Materialien aus dem Abbruch zunächst auf Schadstoffe analysiert und anschließend getrennt voneinander entsorgt werden mussten. Diese Arbeiten sind aber nun abgeschlossen und der Abrissbagger kann anrollen. Im Anschluss soll es ab Mitte Juli nahtlos mit den Rohbauarbeiten für die Schule und das Hallenbad weitergehen. Der Auftragserteilung für diese Gewerke hat der Rat in seiner Sitzung am 23. Mai zugestimmt. Weitere Gewerke befinden sich aktuell in der Ausschreibung.

Seit wenigen Tagen sind die ersten Abrissarbeiten im Gange. Allerdings noch nicht von außen sichtbar, sondern im Inneren des Schulgebäudes. Denn bevor die Abrissbagger anrollen können, trägt eine Spezialfirma zurzeit unter anderem Baumaterial ab, in dem sich Schadstoffe befinden. Diese wurden in den 1970er Jahren typischerweise in gebundener Form verbaut, eine Belastung der Raumluft bestand dadurch nicht. Dennoch müssen diese Stoffe natürlich nun gesondert entsorgt werden, bevor mit den „großen“ Abbrucharbeiten begonnen werden kann.

Voraussichtlich in den Osterferien im April wird es die erste von außen sichtbare Maßnahme geben: Dann wird das markante Verbindungsdach zwischen der Gesamtschule und dem Gymnasium demontiert. Anschließend soll nach den Ferien mit dem Abbruch des ehemaligen Realschulgebäudes begonnen werden. Und zwar Bauteil für Bauteil aus Richtung Friedhofsweg zur Schule hin. Dann wird auch mit schwerem Gerät gearbeitet. Das Hausmeisterhaus wird erst ganz am Ende der Abbrucharbeiten weichen. Bis dahin dient es noch als Baubüro und Aufenthaltsraum des ausführenden Abbruchunternehmens. Abgeschlossen werden sollen die Abbrucharbeiten nach jetzigem Stand Ende Mai.

Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über den Kühlmannweg. Bis auf die Parkbuchten gilt im gesamten Kühlmannweg ein Park- und Halteverbot.


Zum Projekt
Es ist das größte Bauprojekt in der Geschichte der Stadt Verl: der Umbau und die Erweiterung der Gesamtschule Verl inklusive eines Veranstaltungsraumes sowie der Bau eines Hallenbades.

Gesamtschule
Der neue Gesamtschulbau wird dem pädagogischen Konzept durch eine neue schulische Mitte, ein Selbstlernzentrum sowie viele Lern- und Differenzierungsräume Rechnung tragen. Anstelle des Pädagogischen Zentrums und einer Aula wird ein multifunktionales Veranstaltungszentrum errichtet, bestehend aus einem Mehrzweckraum und einem Saal, die durch eine mobile Trennwand unterteilt sind. Bei Bedarf kann diese geöffnet werden und ermöglicht so eine Saalnutzung für bis zu 800 Personen. Das Konzept umfasst eine Nutzung durch die Verler Schulen und Vereine sowie für Veranstaltungen wie zum Beispiel Lesungen oder Theateraufführungen.

Hallenbad
Zukünftig kann in zwei Becken geschwommen werden, einem 25-Meter-Becken mit fünf Bahnen und einem Mehrzweckbecken mit Treppe und Hubboden, in dem unter anderem Schwimmkurse für Kinder stattfinden können. Beide Becken werden aus Edelstahlkonstruktionen bestehen, die eine kürzere Bauzeit und geringere Wartungskosten ermöglichen. Die Fassade und das Dach des Hallenbades werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Die Wärmeversorgung erfolgt über das kommunale Fernwärmenetz. Nach dem derzeitigen Planungsstand soll das Hallenbad im ersten Quartal 2025 fertiggestellt werden.