Geh- und Radwegbrücke über den Wapelbach wird erneuert

An der Paderborner Straße (L757) muss die Geh- und Radwegbrücke über den Wapelbach erneuert werden. Die Arbeiten starten am Montag, 8. September, und werden vom Landesbetrieb Straßen.NRW ausgeführt. Während der Bauphase muss die Brücke bis Ende des Jahres gesperrt werden. Der Fuß- und Radverkehr wird in dieser Zeit über die Verkehrsinsel in Höhe der Ostwestfalenhalle auf den Geh-/Radweg auf der anderen Straßenseite geführt. Auf den motorisierten Verkehr hat die Baumaßnahme keine Auswirkungen.

Eine Reparatur oder der Erhalt der bestehenden Holzbrücke (Baujahr 1996) ist nach Angaben von Straßen.NRW nicht möglich. Die neue Brücke wird aus Beton gebaut. Der Grund: Holzbrücken sind aufwändiger zu warten, zu überwachen und instand zu halten. Außerdem müssen Ersatzbrücken nach aktuellen Vorschriften höhere Belastungen aushalten. Um diese Lasten bei Holz zu tragen, bräuchte man deutlich größere Bauteile und damit viel mehr Material. Bei einer Betonbrücke ist der Materialbedarf im Vergleich deutlich geringer, weil Beton stärker und haltbarer ist.

Die neue Brücke wird deutlich anders aussehen als die alte. Das liegt nicht nur am Material, sondern auch an neuen Vorgaben: Straßen.NRW muss die Brücke so bauen, dass sie einem Hochwasser, das statistisch nur alle 100 Jahre auftritt, standhält. Außerdem ist die sogenannte Profilhöhe wichtig, also die Höhe unter der Brücke. Die Rampe zur Brücke wird im Vergleich zur alten etwas steiler, aber die Steigung wird sechs Prozent nicht überschreiten. So bleibt die Brücke auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nutzbar und Radfahrerinnen und Radfahrer mit Anhängern oder Lastenrädern können sie problemlos befahren. Damit werden laut Straße.NRW die Vorgaben des Leitfadens „Barrierefreiheit im Straßenraum“ sowie die „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ (ERA) erfüllt.

Das Land Nordrhein-Westfalen investiert rund 373.500 Euro in den Ersatzneubau.

 

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