"Neue Mitte" offiziell an die Gesamtschule Verl übergeben

Mit der Übergabe der „Neuen Mitte“ an die Gesamtschule Verl ist ein weiterer wichtiger Bauabschnitt im bislang größten Schulbauprojekt der Stadt abgeschlossen. Der neue Gebäudeteil übernimmt künftig eine zentrale Funktion im Schulkomplex: als Verbindungsachse ebenso wie als moderner Lern- und Begegnungsort. „Heute wird aus einem Bauprojekt ein neuer Teil der Schule“, freute sich Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner bei der Eröffnung und betonte: „Mit der Neuen Mitte übergeben wir der Gesamtschule einen Ort, der das Lernen und das Miteinander künftig nachhaltig prägen wird.“

Der Eingangsbereich des Neubaus befindet sich neben dem Mensagebäude. Von dort öffnet sich eine lichtdurchflutete Halle über drei Etagen, die durch eine markante Freitreppe geprägt ist. Ein Aufzug sorgt für die barrierefreie Erschließung aller Ebenen. Die „Neue Mitte“ strukturiert künftig die Wege im gesamten Gebäudekomplex neu und verbindet die einzelnen Trakte enger miteinander.

Darüber hinaus bietet der Neubau auch neue pädagogische Möglichkeiten. Großzügige Freiflächen schaffen Raum für offenes Lernen und dienen künftig als Lern- und Aufenthaltsbereiche. Ergänzt wird das Raumangebot durch neue Fachräume: Im Erdgeschoss sind ein Werkraum und ein MINT-Raum entstanden, in den oberen Etagen befinden sich EDV-Räume sowie ein DAZ-Raum für „Deutsch als Zweitsprache“. Insgesamt stehen rund 1.050 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche zur Verfügung.

„Das Lernen sieht heute oft anders aus als viele von uns es noch kennen“, sagte der Bürgermeister. Neben klassischen Unterrichtsinhalten gewännen selbstständiges Arbeiten, Gruppenlernen und individuelle Förderung zunehmend an Bedeutung. „Und dafür braucht es eben auch die passenden Räume.“ Die „Neue Mitte“ sei genau darauf ausgerichtet, indem sie unterschiedliche Lernformen ermögliche, Rückzug erlaube und gleichzeitig Austausch und Zusammenarbeit fördere.

Auch Schulleiterin Dr. Tanja Heinemann freut sich über die modernen, funktionalen und ansprechenden Räume, die ebenso wie die Inneneinrichtung dem entspreche, was Schulraum heute ausmache. "Das ist ein sichtbares Zeichen für die „Entwicklung, Veränderung und vor allem die einladende Zukunft“ der Schule, sagte sie und bedankte sich bei der Stadt Verl als Schulträger für die gute Zusammenarbeit. 

Eine besondere Herausforderung war das Bauen im laufenden Schulbetrieb: Der neue Trakt wurde an drei bestehende Gebäudeteile angeschlossen, während der Unterricht parallel weiterlief. Daher dankte Robin Rieksneuwöhner nicht nur allen am Bau Beteiligten, sondern auch der gesamten Schulgemeinschaft der Gesamtschule, die Baulärm, Einschränkungen, Umwege und weitere Unannehmlichkeiten mit bemerkenswerter Geduld, Verständnis und Zusammenhalt getragen hätten.

Die „Neue Mitte“ ist Teil eines umfassenden Gesamtprojekts zur Weiterentwicklung des Schulstandorts. Neben der Erweiterung der Gesamtschule umfasst dieses auch neue Veranstaltungsräume sowie den Bau eines Hallenbades, das bereits seit Frühjahr 2025 in Betrieb ist. Der Neubau mit den Veranstaltungsräumen im Erdgeschoss und Klassenräumen in den beiden darüber liegenden Geschossen soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt werden.

Bildzeile:
Symbolische Schlüsselübergabe: (vorne v. l.) Schulleiterin Dr. Tanja Heinemann und Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner, (hinten v. l.) Gabriele Nitsch (Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Sport, Inklusion und Kultur), Martina Heitvogt (Leiterin des Fachbereichs Bildung, Sport und Kultur), Hans-Peter Jakobfeuerborn (Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen), Henrik Steffen (Fachbereich Gebäudemanagement), stellvertretender Schulleiter Thomas Watzlawek und Karin Striewe (Leiterin des Fachbereichs Gebäudemanagement).

Mehr Informationen zum Bauprojekt "Erweiterung der Gesamtschule" finden Sie auf unserer Themenseite.

 

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Gruppenbild auf der Treppe

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