Wie können Kinder bestmöglich auf ihrem Bildungsweg begleitet werden? Was brauchen sie, um sich wohlzufühlen, gut zu lernen und ihre Stärken zu entwickeln? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das zweite Allianzforum der „Allianz für Bildung und Chancen“ im Verler Rathaus.
Vertreterinnen und Vertreter aus Kitas, Ganztagsgrundschulen, Elternvertretungen, Politik und Verwaltung sowie von Trägern und Netzwerkpartnern kamen zusammen, um sich über die bisherigen Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit auszutauschen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: Was hat sich durch die gemeinsam vereinbarten Entwicklungsziele bereits im Alltag der Kinder getan?
Antworten darauf gab die „Galerie der Kinderperspektiven“. Dort zeigten die Einrichtungen mit Fotos, Zitaten und Beispielen aus dem Alltag, welche Veränderungen bereits sichtbar sind. Dazu gehören eine bessere Orientierung im Alltag, mehr Möglichkeiten zur Mitbestimmung, gezieltere Unterstützung beim Lernen, sprachliche Anregungen und neue Formen des Miteinanders. Dabei wurde deutlich, dass gute Bildungsarbeit oft aus vielen kleinen Bausteinen entsteht.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Austausch unter den Fachkräften. Sie konnten sich über Unterstützungsangebote in der Bildungsregion informieren, neue Kontakte knüpfen und Anregungen für ihre tägliche Arbeit mitnehmen. Einig waren sich alle Beteiligten: Kinder profitieren besonders dann, wenn Kitas, Schulen, Familien, Verwaltung und weitere Partner eng zusammenarbeiten.
Am Nachmittag arbeiteten Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Ganztag in der Themeninsel „Übergänge gestalten“ pädagogisch-inhaltlich daran weiter, wie der Übergang von der Kita in die Ganztagsgrundschule für Kinder und Familien gut vorbereitet und begleitet werden kann.
Die Ergebnisse des Allianzforums fließen in die weitere Arbeit der „Allianz für Bildung und Chancen“ ein. Mit dem Netzwerk bauen die Stadt Verl und das Zentrum für Bildung und Chancen die Zusammenarbeit aller Beteiligten kontinuierlich aus, um Kinder und ihre Familien bestmöglich zu unterstützen und gute Bildungs- und Entwicklungschancen vor Ort zu ermöglichen.
Bildzeile:
An den Netzwerkstationen präsentierten verschiedene Akteure ihre Unterstützungsangebote. Im Bild: die Fachberatung Deutsch der Schul- und Bildungsberatung des Kreises Gütersloh mit Angeboten rund um Sprache und Sprachförderung.

