Trinkwasserampel steht wieder auf "Grün"

Entspannung im Trinkwassernetz: Die Trinkwasserampel steht seit Freitag, 3. Juli, wieder auf Grün. Nach der zwischenzeitlich erhöhten Auslastung des Netzes ist der Wasserverbrauch im Versorgungsgebiet der Wasserversorgung Verl (WWV) wieder auf ein für die Sommermonate übliches Niveau zurückgegangen. „Die geringere Netzauslastung ermöglicht es uns, die Trinkwasserampel wieder auf Grün zu stellen“, erklärt die Geschäftsführung der WWV.

Damit hebt die WWV auch die eigenen Maßnahmen auf, mit denen ein weiterer Anstieg des Trinkwasserbedarfs begrenzt werden sollte. So werden ab sofort wieder Standrohre ausgegeben.

Gleichzeitig weist die WWV darauf hin, dass sich die Lage bei anhaltender Hitze und Trockenheit jederzeit wieder ändern kann. Sollte die Auslastung des Trinkwassernetzes erneut deutlich ansteigen, wird die Öffentlichkeit umgehend informiert.


Die Bedeutung der Trinkwasserampel

Mit der Einführung der Trinkwasserampel informiert die WVV über die aktuelle Versorgungslage im Versorgungsgebiet und sensibilisiert für einen verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser. Ähnlich wie eine Verkehrsampel zeigt die Wasserampel in den Farben Grün, Gelb und Rot an, wie angespannt die Versorgungssituation aktuell ist.

Grün: Die Versorgung ist stabil. Wasser kann ohne Einschränkungen genutzt werden. Dennoch gilt: Ein verantwortungsvoller Umgang mit Trinkwasser sollte selbstverständlich sein.

Gelb: Die Versorgung ist angespannt. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihren Verbrauch auf notwendige Zwecke wie Trinken, Kochen, Körperpflege und Haushaltsreinigung zu beschränken. Gartenbewässerung sollte möglichst reduziert und nur in den frühen Morgenstunden erfolgen. Das Befüllen von Pools sollte vermieden werden – Standrohre für Privathaushalte werden aktuell nicht mehr ausgegeben.

Rot: Die Versorgung ist stark belastet. Wasser darf dann nur noch für unbedingt notwendige Zwecke verwendet werden. Gartenbewässerung ist untersagt, Pools dürfen nicht mehr befüllt und Wasserspielanlagen nicht betrieben werden.

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