Musikalische Lesung mit Jule Ronstedt zum Internationalen Frauentag

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen – die Wechseljahre bringen so einiges mit sich. Und sie verändern den Blick einer Frau auf sich und die Gesellschaft. In ihrem Buch „Menomorphosen“ lässt die Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin Jule Ronstedt 26 Frauen ihre Geschichten erzählen. Am Sonntag, 8. März, ist sie auf Einladung der Gleichstellungsstelle anlässlich des Internationalen Frauentags mit einer musikalischen Lesung in Verl zu Gast.

Jule Ronstedt steckt selbst mitten drin in der Menopause und kennt die besonderen Herausforderungen: die Gefühlsachterbahn, die körperlichen und psychischen Begleiterscheinungen, die altersbedingten Auswirkungen in ihrem Beruf, das Loslassen des erwachsen gewordenen Kindes, dazu eine Trennung nach 23 Jahren Ehe. Im Gespräch mit anderen Frauen stellt sie fest, was fast alle eint: Jede Frau beschäftigt sich mit den Veränderungen, aber meist im Stillen.

Mit „Menomorphosen“ macht die Münchnerin nun Frauen in der Lebensmitte sichtbar: 26 Frauen schildern ihre Geschichten, die von Wut und Frauensolidarität, Verletzlichkeit und dem neuen Ausloten des eigenen Ichs handeln. Als Repräsentantin für das Thema erzählt Jule Ronstedt dabei nicht nur von den Veränderungen, sondern auch von den großen Chancen, die diese Zeit für Frauen bereithält. Unter unterschiedlichsten Aspekten und Fragestellungen holt sie die Menopause aus der Tabuecke und macht Frauen in der Lebensmitte zu starken Vorbildern – mal heiter, mal ernst und immer ermutigend.

Jule Ronstedt, 1971 in München geboren, Mutter einer erwachsenen Tochter, hat früh im Schauspiel ihre Leidenschaft gefunden. Nach dem Abitur 1990 absolvierte sie ihre Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule. 2006 spielte sie die weibliche Hauptrolle im Kinohit „Wer früher stirbt, ist länger tot“. Parallel zu ihrer Arbeit auf der Bühne und vor der Kamera begann sie Regie zu führen und zu schreiben. Mit „Furchtlos durch den Alltag“, einem Monolog, in dem sie Texte von Mariana Leky bearbeitete und ergänzte, hatte Jule Ronstedt 2023 Premiere, und für die Theaterfestspiele 2025 in Bad Hersfeld übernahm sie die Regie für Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“.

Die Lesung wird von der Harfenistin Evelyn Huber musikalisch begleitet. Beginn ist um 17 Uhr im Multifunktionsraum des Gymnasiums Verl (St.-Anna-Straße 22). Karten im Vorverkauf sind zum Preis von 15 Euro im Bürgerservice (Rathaus) und in der Pegasus Buchhandlung erhältlich. An der Abendkasse kosten die Tickets 18 Euro.

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Jule Ronstedt

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