Stadt Verl startet zweite Runde des Förderprogramms „Nachhaltigkeit“

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2025 geht das Förderprogramm „Nachhaltigkeit“ der Stadt Verl in die nächste Runde. Aufgrund der hohen Resonanz hat der Rat der Stadt Verl auf Vorschlag der Stadtverwaltung beschlossen, das Programm fortzusetzen und Bürgerinnen und Bürger erneut bei der Umsetzung konkreter Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu unterstützen. Die neue Förderrunde startet am 23. Februar und endet mit Ausschöpfung des abermals 200.000 Euro umfassenden Fördermittelbudgets, spätestens jedoch am 31. Dezember 2026.

„Der Zuspruch im letzten Jahr war überwältigend und hat gezeigt, dass die Verlerinnen und Verler bereit sind, für den Klimaschutz aktiv zu werden. Es freut mich deshalb besonders, dass wir dieses Engagement mit einer zweiten Förderrunde würdigen und fortsetzen können“, sagt Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner. „Der Beschluss im Rat unterstreicht, dass hier alle an einem Strang ziehen.“

Ein Schwerpunkt wird erneut auf dem Ausbau erneuerbarer Energien liegen. Besonders stark nachgefragt waren 2025 Maßnahmen wie die Installation von Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeichern und Balkonkraftwerken. „Um die Fördermittel nun noch mehr Menschen zugänglich machen zu können, haben wir die Förderhöhen leicht angepasst. So können wir eine breitere Wirkung erzielen und noch mehr Projekte in unserer Stadt anstoßen“, so Klimaschutzmanagerin Isabel Barsties.

Der Umfang der geförderten Maßnahmen ist breit. Im Bereich erneuerbare Energien reicht die Palette von der Neuinstallation oder Erweiterung von Photovoltaik-Anlagen – auch in Kombination mit einer Dachbegrünung – über Batteriespeicher bis hin zu PV-Balkonanlagen. Zur Klimafolgenanpassung werden die Begrünung von Dächern und Fassaden, Zisternen, die Entsiegelung von Flächen sowie die Pflanzung heimischer Bäume und Sträucher gefördert. Auch die Bereitstellung von Nisthilfen und die Verwendung von Saatgut zur Stärkung der Biodiversität werden bezuschusst. Darüber hinaus werden ein nachhaltiger Konsum durch Zuschüsse zur Reparatur von Haushaltsgroßgeräten, eine unabhängige Energieberatung für Wohngebäude durch die Verbraucherzentrale NRW und die Mobilitätswende durch die Errichtung hochwertiger Fahrradabstellmöglichkeiten gestärkt.

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es einige Anpassungen: Die Einschränkung auf Eigennutzung von Wohngebäuden entfällt. Zudem wurde die maximale Fördersumme von 3.500 Euro pro Jahr auf das Objekt statt auf den Haushalt bezogen. Bei PV-Anlagen entfällt die 50 %-Erweiterungsregel, stattdessen müssen die förderfähigen Kosten für die Maßnahme nun mindestens 500 Euro betragen. Die Förderhöhen für PV-Anlagen und Batteriespeicher wurden reduziert, um den gesunkenen Anschaffungskosten Rechnung zu tragen und auch um eine breitere Verteilung der Mittel zu ermöglichen.

Die Antragstellung funktioniert wie im Vorjahr einfach und unkompliziert über ein Online-Formular. Der Ablauf dabei sieht folgendermaßen aus: Zuerst muss der Antrag gestellt werden. Sobald die Bewilligung der Stadt eingetroffen ist, kann das Projekt starten – sei es durch den Kauf, die Beauftragung oder den Beginn der Maßnahme. Interessierte sollten beachten, dass bereits begonnene oder abgeschlossene Maßnahmen nachträglich nicht gefördert werden können.

Alle Informationen zum Programm, zu den Förderrichtlinien und das Online-Antragsformular sind auf unserer Themenseite zu finden. Bei Fragen hilft Klimaschutzmanagerin Isabel Barsties gerne per E-Mail oder telefonisch unter 05246 / 961 107 weiter.

 

Bildzeile:
Die hohe Nachfrage nach Balkonkraftwerken in der ersten Förderrunde freut Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner und Klimaschutzmanagerin Isabel Barsties, die nun das neue Förderprogramm „Nachhaltigkeit“ vorstellten.

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